Eustress, oder warum auch guter Stress krank machr

Mann, geht’s mir heute super! Ich habe Eustress. Ja genau, der gute Stress. Ich habe 12 Stunden lang fast ohne Pausen geackert wie ein Blöder, aber nur an Dingen, die mich so richtig in Fahrt bringen. Körper und Geist auf Höhenflügen. Nichts kann mich mehr stoppen. Wer braucht schon teures Red Bull, wenn er Eustress ganz umsonst haben kann?

Hast du gerade heftig mit dem Kopf genickt und dir gedacht: “Ja, genau, so geht’s mir auch oft. Was für ein geiler Zustand!” Dann herzliches Beileid. Du bist dabei, in eine der gemeinsten Fallen unserer Hochleistungsgesellschaft zu tappen.

Nämlich der, dass es dir immer blendend geht, wenn du nur auf der Welle des Eustress surfst. Während du mit dauerhaftem Distress (=schlechter Stress) so richtig baden gehst.

Aber egal, aus wie vielen Lifeystyle-Magazinen, Frauenzeitschriften und Persönlichkeitsentwicklungs-Blogs mir die Lobhudeleien vom guten Stress entgegen schreien: Das ist alles Käse! Denn Stress bleibt Stress. Und zu viel Stress macht auf Dauer krank. Auch guter.

Was bedeutet Eustress genau?

Nachdem du jetzt meine klare Meinung zu diesem Thema kennst, wird es Zeit, sich mal die Begrifflichkeiten anzuschauen. Der Pionier der Stressforschung, Hans Selye, kam zu der Erkenntnis, dass man zwischem positiven Stress (Eustress, das Wort eu kommt aus dem Griechischen und heißt gut) und negativem Stress (Disstress) unterscheiden muss.

Laut Selyes Definition zeigt sich Distress in einem Zustand der Überlastung und Überforderung, in dem der Einzelne wenig Spielraum zur individuellen Bewältigung hat. Beispiel: Der Arbeitnehmer wird von seinem herrischen Chef so mit Arbeit zugeschüttet, dass er Überstunden ohne Ende klopfen muss und trotzdem nie ein Ende der Arbeit in Sicht ist. Also der übliche Ausfluss unserer kranken Arbeitswelt.

Wenn ich dagegen viele Aufgaben unter Zeitdruck erledigen muss, dabei aber voll in der Sache aufgehe und mit Begeisterung auf mein Ziel hinarbeite, dann handelt es sich um Eustress. Beispiel: Ein Selbstständiger bringt seinen ersten großen Onlinekurs heraus oder zwei jungen Menschen planen monatelang ihre Traumhochzeit.

Letzteres kann ich aus eigener – wenn auch schon etwas länger zurück liegender – Erfahrung zu 100 Prozent bestätigen. Grundsätzlich ist an dem Konzept auch nichts verkehrt, da es in der Tat riesige Unterschiede gibt, wie ich Stress erlebe und wie mein Körper darauf reagiert.

Der gute und schlechte Stress des Redakteurs

So habe ich es während meiner Redakteurszeit als fürchterlich stumpfsinnig und im negativen Sinne stressig empfunden, wenn ich tageweise schlecht geschriebene Artikel anderer Menschen redigieren (also korrigieren, Struktur verpassen und stilistisch auf Niveau bringen) musste.

Ganz im Gegensatz zu den Abenden, wenn ein sportliches Großereignis in unserer Stadt stattfand. 21.30 Uhr Abpfiff, zurück in die Redaktion rasen, Texte schreiben, Bilder heraussuchen, Bildunterschriften verfassen, mit den Kollegen abstimmen, sich noch Stimmen aus der Pressekonferenz durchfunken lassen, die Seite Korrektur lesen und dann zwei Minuten vor Redaktionsschluss um 22.30 Uhr zur Belichtung freigeben. Danach vollkommen geflasht von all dem Adrenalin, das durch den Körper geschossen ist, aber hochzufrieden und glücklich-beseelt nach 12 Stunden im Dienst das wohl verdiente Feierabendbier mit den Kollegen geköpft und mir gedacht: “Was für ein geiler Tag!” Eustress im besten Sinne.

Aber was passiert, wenn solche Arbeitstage nicht einmal im halben Jahr oder einmal im Monat vorkommen? Sondern ein-, zwei- oder dreimal pro Woche? Oder noch öfter? Da können dir in den einzelnen Eustress-Momenten noch so viele aufputschende Stoffe wie Epinephrin, Norepinephrin und Cortisol durch den Körper schießen: Sie sind und bleiben Stresshormone. Und je öfter und je stärker dein Körper ihnen ausgesetzt ist, desto eher macht er schlapp. Und fragt nicht eine Sekunde danach, ob das jetzt Distress oder Eustress war.

Warum Eustress so gut in unsere Gesellschaft passt

Eustress ist deshalb so gefährlich, weil er perfekt in die heutige Zeit passt. Alle wollen ihre Leidenschaft finden, für die eine, große Sache brennen, sich darin verlieren und notfalls 12 Stunden täglich alles für den großen Traum tun. Was soll auch schlimm daran sein? Fühlt sich doch angenehm an, wenn ich in diesen Zuständen von Glück und emotionaler Aufgeregtheit scheinbar unbesiegbar bin und von einem Erfolg zum nächsten eile.

Womit wir schon beim doofsten und abgedroschensten Spruch aller Zeiten (zumindest nach meiner bescheidenen, subjektiven Meinung) angelangt wären:

Tu, was du liebst und du musst nie wieder arbeiten.

Ich bekomme regelmäßig einen Schreikrampf, wenn ich diesen Quatsch lese. Tag und Nacht arbeiten ist super, wenn ich meine Tätigkeit nur liebe und sie mich 100 Prozent ausfüllt. Nein, ist es nicht!

Erstens, weil zu jeder Art von (Erwerbs-)Tätigkeit auch Bereiche zählen, die fürchterlich nervtötend, langweilig und zeitraubend sind. Diese Momente fühlen sich nunmal als harte Arbeit, als Schufterei an und nicht als Lifestyle-Business.

Zweitens (und noch viel wichtiger): Jeder Körper braucht genug Ruhephasen. Ganz dringend. Ohne Wenn und Aber. Stressige Tage oder Phasen sind völlig okay und gehören zum Leben dazu. Aber dann müssen Pausen her.

Ein nettes Magengeschwür als Belohnung?

Auf Dauer fragt dein Körper nämlich nicht danach, wie berauschend du jeden einzelnen Arbeitstag empfunden hast. Sondern danach, wie viel Zeit zum Regenieren, Innehalten und im besten Fall sogar Müßiggang du ihm gegönnt hast. Fällt deine Antwort nicht überzeugend aus, hat dein Körper als Belohnung für dich ein nettes Magengeschwür, hohen Blutdruck, ein geschwächtes Immunsystem oder so eine nette, kleine Depression (sorry, Burnout natürlich, schließlich hast du ja vorher etwas geleistet; Depressionen haben nur Arbeitslose und Rentner) im Gepäck.

Doch leider ist gestresst sein ein Gütesiegel unserer Gesellschaft. Kein Wunder, dass es lange Wartelisten bei Therapeuten und psychosomatischen Kliniken gibt. Dort tummeln sich als Patienten längst nicht nur überforderte Pflegekräfte, die selbst krank geworden sind, sondern auch jede Menge Kreative, Künstler, Selbstständige – also allesamt Menschen, die sich wahrscheinlich lange in der Unbesiegbarkeit des Eustress gewähnt hatten.

Auch wenn dich dein Job, dein Projekt, dein Herzensanliegen, dein Lebenstraum noch so sehr ausfüllt und mit positiver Energie kurzzeitig flutet: Vergiss nie, welche Prozesse dabei ablaufen und entscheide dich auch mal bewusst gegen Arbeit.

Was meinst du, wie positiv dein Körper darauf reagiert, wenn du viel mehr von dem tust, für das du keine Zeit zu haben glaubst: Freunde treffen, mit deinen Kindern herumtollen, Reisen, gutes Essen kochen, in der Natur sein oder einfach nur gnadenlos faul sein?

Gute Beispiele für stressfreieres Leben

Gute Beispiel gibt es genug: So wie Tanja, die zwar viele Herzensprojekte hat, sich als selbst ernannte Teilzeitnomadin aber weigert, 40 Stunden in der Woche zu arbeiten, weil sie viel zu neugierig auf die Welt ist und noch so viel erleben will. In diesem Artikel beschreibt sie sehr schön, warum ihr Erinnerungen und Erfahrungen viel wichtiger sind als die vermeintliche Sicherheit eines Fulltime-Jobs.

Oder wie Florian vom Blog Flocutus, der seit Jahren durch die Welt reist und in diesem Beitrag erzählt, warum für ihn 500 Euro Einnahmen im Monat völlig ausreichend sind und warum er sich trotzdem als reicher Mann fühlt.

Spannend fand ich auch das Eingeständnis von Jasmin und Patrick, die mit ihrem Blog Healthy Habits ein echtes Herzensprojekt auf die Beine gestellt haben. Trotzdem trägt sie die Sache, für die sie brennen, nicht mühelos durch den Tag. Nach der Eustress-Theorie müsste es ihnen ja blendend gehen, weil sie IHR Ding machen. Doch in diesem Artikel erzählen sie, wie sie manchmal vormittags schon völlig erschöpft sind. Immerhin gönnen sie sich dann die nötigen Pausen und erzwingen nichts.

Beeindruckend fand ich auch die Worte des US-amerikanischen Autors Scott Binder, der auf alternative Weise seine Krebserkrankung therapiert hat. Er hatte sich immer um Dinge gekümmert, die ihm sehr wichtig waren. Und trotzdem ging es am Ende meist nur um den nach außen sichtbaren Erfolg. In dem Artikel wird er so zitiert: “Aber in den letzten paar Monaten hat sich meine Vorstellung über Erfolg komplett geändert. Heute ist meine Vorstellung von Erfolg davon definiert, ob ich in Kontakt mit purer Liebe, dem Geist von Jugend, Kreativität bin und ob ich das Leben mit einem offenen Herzen genieße.”

Letzteres Beispiel soll auf keinen Fall signalisieren, dass Scott Binder aufgrund von zu viel (Eu)Stress krank geworden ist. Es geht mir eher darum zu zeigen, dass es im Leben noch viel wichtigere Dinge gibt als die nach außen wahrnehmbare Selbstverwirklichung im (Arbeits-)Leben.

Nach dem Stress von über 1300 Wörtern lege ich mich jetzt erstmal hin und schlaf ne Runde.

Wie viel Stress findest du noch tolerierbar? Hast du Tricks, wie du dich in Eustress-Phasen selbst zügeln kannst? Oder findest du es völlig in Ordnung, mal so richtig durchzubluffern, wenn man 100 Prozent hinter einer Sache steht, auch wenn der Körper dabei ein wenig leidet? Ich bin sehr gespannt auf deinen Kommentar und freue mich darauf!

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30 Kommentare

  1. Veröffentlich von Tanja am 14. Februar 2016 um 18:05

    Ach Mischa, ich mag deine Texte. Sehr sogar. Vor allem an Tagen an denen sie einfach ein Bäng sind.

    Meine Woche hatte 6 Arbeitstage mit eustressigen Überstunden. Dabei blieb für den eustressigen Reiseblog leider keine Zeit, ebensowenig wie für die eustressige Reiseplanung. Immerhin habe ich das soziale Leben noch halb im Griff gehabt.

    Da wundert es dann auch nicht, dass die to do Liste für den heutigen Sonntag lange ist. Sehr lang. Genau ein Punkt konnte ich bisher erfolgreich streichen.

    Der Rest, der wird wohl heute nichts mehr. Ich glaube, das beste was einem passieren kann, ist ein Körper, der sich holt was er braucht. Ich bin um 8 Uhr aufgestanden, um 9 lag ich zum ersten Mal wieder im Bett. Deinen Artikel lese ich nach einem ziemlich ausführlichen Mittagsschläfchen. Im ersten Moment hatte ich noch ein schlechtes Gewissen, dann habe ich deinen Artikel gelesen und hätte mich fast noch mal zufrieden umgedreht 🙂

    Ich las vor einiger Zeit in einem Mach-dein-Leben-besser-Blog eine To Do Liste für mehr Glück. Zusammengerechnet kostet es täglich zweieinhalb Stunden Freizeit, sich das Glück zu erarbeiten. Dann hätte ich aber auch Sport gemacht und meditiert, Glücksmomente niedergeschrieben, einen Spaziergang erlebt und mich bei Freunden gemeldet. Ich liebe es diese Blogs zu lesen, aber manchmal kommt mir dabei nur Stirnrunzeln. Bei dir nicht – danke!

    Alles Liebe
    Tanja

    • Veröffentlich von Mischa am 15. Februar 2016 um 14:17

      Ach Tanja,

      ich mag deine Kommentare 🙂

      Und schön, dass du nach deiner eustressigen Woche deinem Körper gut zugehört hast. So ein paar Nickerchen sind doch wie ein Jungbrunnen. Denn genau genommen stand dann ja nur “Schlafen!” auf deinen To-do-Liste. Die anderen Punkte hatten sich unerlaubt draufgeschmuggelt.

      Und was die “37 einfachen Tipps, mit denen du jeden Tag super glücklich bist, wenn du sie nur genau in dieser Reihenfolge abspulst” angeht, bin ich ganz bei dir. Wenn ich schon anfangen muss eine Liste für die Dinge zu führen, die mir gut tun, dann stimmt ja etwas nicht. Wer einigermaßen in seiner Mitte ist, weiß schon, was einem im jeweiligen Moment gut tut und was nicht …

      Ganz liebe Grüße
      Mischa

    • Veröffentlich von Renee Ossowski am 20. Mai 2016 um 10:58

      Hallo Mischa,

      ganz wichtiger Artikel von Dir für die ganzen Workaholics!
      Aber ja, es ist wie mit allen Dingen die in Maßen gut tun, das Glas Wein, der Löffel Hustensaft, die Tasse Brennesseltee und natürlich das Tütchen Eustress. Ohne dem möchte ich nicht leben …antriebslos, keine Power…mit hängenden Schultern durchs Leben gehen. Man muss halt lernen damit umzugehen.
      Im Rahmen von Storytelling habe ich drei Geschichten über den “kleinen Eustress” geschrieben. Du inspirierst mich eine vierte Geschichte zu schreiben: “Der kleine Eustress trifft seinen großen Bruder”.

      Beste Grüße
      Renee

      • Veröffentlich von Mischa am 20. Mai 2016 um 20:13

        Hi Renee,

        wie schön, etwas von einem Eustress-Experten zu lesen 🙂

        Bin bei deinen Gedankengängen ganz bei dir. Ein bisschen Power, ein kleiner Adrenalinkick müssen schon sein, um Dinge voranzutreiben. Freu mich auf deine vierte Geschichte dazu.

        Liebe Grüße
        Mischa

  2. Veröffentlich von Sabine am 14. Februar 2016 um 20:30

    Da ist er wieder der Mischahumor, den ich so mag :”…oder so eine nette, kleine Depression (sorry, Burnout natürlich, schließlich hast du ja vorher etwas geleistet; Depressionen haben nur Arbeitslose und Rentner)…”
    Ansonsten finde ich, dass Du das Thema Stress gut auf den Punkt gebracht hast.
    Den sogenannten Distress kannte ich in der Arbeit zur Genüge, bis Anfang 2015 Körper und Seele rebellierten und mich in einer ausgewachsenen Depression wiederfand.
    Jetzt bin ich dabei, meinen eigenen Weg zu gehen und mir eine Selbständigkeit hier vor Ort aufzubauen. Dabei erlebe ich genügend Eustress und nehme mir Auszeiten, wenn es mir zuviel wird. Das kann ein Spaziergang in der Natür sein oder eine Klangreise in meinem Klangraum.

    Viele Blogger suggerieren, wie einfach es wäre, erfolgreich zu sein. Doch dem ist nicht so – es steckt viel Arbeit dahinter und wenn man nicht aufpasst, ist man genauso im Hamsterrad gefangen.
    Wenn mir alles zuviel wird, dann lasse ich es erst einmal liegen. Immer nur durchpowern bringt auf Dauer auch keine besseren Ergebnisse.

    Alles Liebe,
    Sabine

    • Veröffentlich von Mischa am 15. Februar 2016 um 14:23

      Hi Sabine,

      freut mich, wenn dir mein Humor gefällt 🙂

      Dein Weg, um dich weder zu unter- noch überfordern klingt sehr plausibel. Was ist denn eine Klangreise im Klangraum? Klingt sehr interessant.

      Und zu dem Thema Blogger und schlaue Tipps für den Erfolg könnte ich Dutzende Artikel schreiben. Da würde ich mir wünschen, dass ich viel öfter ehrliche Bestandsaufnahmen lese und nicht überall denselben Quark, den ich schon lang nicht mehr glaube. Meiner Meinung nach haben viele, die über Lifestyle-Business schreiben, kaum ein Leben, das jenseits des Rechners stattfindet. Und das soll dann vorbildhaft sein?

      Liebe Grüße
      Mischa

      • Veröffentlich von Sabine am 15. Februar 2016 um 17:11

        Hallo Mischa,

        ich habe einen Raum mit Klangschalen, Gongs, Monochords, Didgeridoos, Stimmgabeln, Sansula, Oceandrum, Regenmacher…und wunderschönen selbstgestalteten Bildern meiner Kinder (u.a. Phönix aus der Asche und ein magischer Baum – ich liebe Bäume). Wenn ich z.B. mit der Oceandrum das Wellenrauschen nachmache oder den Obertönen von Monochord oder Klangschalen lausche, komme ich innerlich wunderbar zur Ruhe. Zu zweit ist eine Klangreise noch schöner und stimmeungsvoller – dann kann man z.B. gleichzeitig dem Wellenrauschen und den Tönen der Sansula lauschen.
        Alles Liebe,
        Sabine

        • Veröffentlich von Mischa am 15. Februar 2016 um 20:49

          Oh, das klingt ganz wunderbar. Irgendwie wünsche ich mich gerade in diesen Raum 🙂
          Genieß diesen traumhaften Rückzugsort!

  3. Veröffentlich von Sandro am 14. Februar 2016 um 20:51

    Lieber Mischa,

    Vielen Dank für diesen wundervollen Artikel. Du bringst so viele Sachen auf den Punkt. Ich glaube ja das Eustress eine Marketingerfindung ist. Um Leuten die kapitalistische Arbeitsweise schmackhafter zu machen. Stress bleibt Stress. Und der Körper schafft es nur einen bestimmten Zeitraum damit umzugehen. Einen begrenzten. Sehr begrenzten Zeitraum. Danach schaltet er in den Depressionsmodus. Ende Gelände. Aus die Maus. Und dann folgt wie Du richtig feststellst die Depreääh der Burn-out. Wir sind ja alles fleißige Arbeitsbienchen 😉

    Es ist eben diese perfide Selbstausbeutung mit der viele Menschen in den Abgrund stiefeln und dabei so “ihr Ding machen”. Ich mag diesen Spruch nicht. Ich finde es geht nicht darum sein Ding zu machen, sondern die Mitte zu finden aus dem was wichtig ist und dem was nötig ist um zu leben. Ohne sich kaputt machen zu lassen, mit viel Liebe und frohen Mut.

    Also wider dem Eustress. Das ist nur eine Fata-Morgana der Leistungsgesellschaft. Lass Dich nicht verarschen. Sei sanft zu Dir und deinem Körper. Sanfte Beharrlichkeit finde ich eine schöne Idee. Dran bleiben aber nicht um jeden Preis…

    Alles Gute
    Sandro

    • Veröffentlich von Mischa am 15. Februar 2016 um 14:28

      Lieber Sandro,

      vielen Dank für diese wunderbare Bestärkung! Ich hatte mir schon überlegt, ob ich das Ganze “Die Lüge vom Eustress” nennen soll. Bin ganz wie du der Meinung, dass uns das Thema bewusst übergestülpt wird, um uns immer weiter und weiter anzutreiben und die eigene Selbstausbeutung dadurch zu rechtfertigen.

      Da mache ich mich lieber weiter auf die Suche nach meiner Mitte und bleibe sanft beharrlich 🙂

      Liebe Grüße
      Mischa

  4. Veröffentlich von Anna am 14. Februar 2016 um 21:06

    Hallo lieber Mischa,
    was für ein toller Artikel! Danke dir dafür! Ja, auch ich bin in die “Leidenschafts-Eustress-Falle” getreten. Auch ich habe nicht auf mein Herz gehört, das laut schrie: “Haaaallo! Pause jetzt! Natur! Lesen! Schlafen! In den Himmel starren!” Nein, mit dem Folgen der Leidenschaft ist es nicht getan. Das kann supergeil sein, aber den ganzen Tag lang, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr geht das einfach nicht! Wir sind – genauso wie der Rest der Natur – einem stetigen Rhythmus unterworfen. Einem Auf und Ab der Energien. Wenn wir gerade ein Energiehoch haben, können wir das nutzen und super viel Spaß dabei haben. Doch wenn da ein Energietief ist, dann müssen wir uns einfach ausruhen. Auch von den Leidenschaften. Dann ist halt einfach mal Stillstand angesagt. Denn den brauchen wir, um gesund zu sein und zu wachsen – so wie die Natur ihn braucht. Im Winter ist schließlich auch Pause mit Wachsen. Ich bin da also völlig bei dir, lieber Mischa! Eustress kann grandios sein, aber dauerhaft macht der uns auch kaputt.
    Hab einen wunderschönen, entspannenden Abend! Ich leg mich jetzt in die Badewanne – zum Entstressen! 🙂
    Ganz liebe Grüße
    Anna

    • Veröffentlich von Mischa am 15. Februar 2016 um 14:32

      Liebe Anna,

      was für ein toller Kommentar! 🙂 Und danke fürs Schildern deiner Erfahrungen zu dem Thema. Du beschreibst das wunderbar mit dem Rhythmus der Natur und den verschiedenen Energiephasen. Eigentlich hätten wir alle Fähigkeiten in uns, diese Phasen besser zu spüren und danach zu leben. Aber vor lauter schneller, besser, weiter gestatten sich viele Menschen oft gar nicht mehr, in uns hineinzuhören, was sie gerade wirklich brauchen.

      Mein Abend war wunderbar entspannt im Kino, ich hoffe dein Schaumbad war ebenso schön 😉

      Alles Liebe
      Mischa

  5. Veröffentlich von Synke am 14. Februar 2016 um 21:22

    Danke Mischa für diesen Artikel! Ich stress mich jetzt einfach mal nicht indem ich eine langen Kommentar schreibe, aber deine Zeilen zeigen mir das ich auf dem richtigen Weg bin. Indem ich meinen Tag nicht von To-Do-Listen diktieren lasse oder mich gar von achso beschäftigten Mitmenschen anstecken lasse.

    Liebe Grüße,
    Synke

    • Veröffentlich von Mischa am 15. Februar 2016 um 14:34

      Liebe Synke,

      dein Weg gefällt mir! Und dein kurzer Kommentar. Hab ich nicht so viel Stress beim Lesen 😉

      Ganz liebe Grüße
      Mischa

      • Veröffentlich von Synke am 15. Februar 2016 um 14:55

        Wir sind uns einig 😉

  6. Veröffentlich von Dario am 14. Februar 2016 um 22:36

    Hi Mischa,

    toller Artikel es kann auch von dem guten zu viel sein und man muss auch mal schlechten Stress erleben aber eben auch Zeiten in denen es gar keinen Stress gibt. Es muss sich alles die Waage halten.

    Ich denke aber auch, dass viele Leute die sagen: “Ich habe 12 Stunden gearbeitet ohne es zu merken und ich fühle mich gut dabei” häufig sich selbst und anderen etwas vormachen. Ob sie das bewusst oder unbewusst machen weiß ich nicht. Was bei den meisten hängen bleibt ist eben der positive Stress und dieser Hype, dass es “In” ist im Stress zu sein.

    Liebe Grüße
    Dario

    • Veröffentlich von Mischa am 15. Februar 2016 um 14:36

      Hi Dario,

      ja, Stress ist mega in. Sag doch mal zu jemandem, wie genial es ist, so richtig faul zu sein. Was meinst du, welche Blicke du dafür erntest?

      Und dass sich die meisten Menschen bei dem Thema Stress/Arbeit gerne etwas vormachen, ist wohl unbestritten.

      Liebe Grüße
      Mischa

  7. Veröffentlich von Florian am 15. Februar 2016 um 6:52

    Hi Mischa,

    Wenn ein Säbelzahntiger Dich jagt, dann ist Stress durchaus eine verständliche und natürliche Reaktion. So oft passierte das auch in der Steinzeit nicht und meistens war das erste auch das letzte Mal 😉

    Aber uns geht es heute so gut wie noch nie und alle Arten von Stress sind heutzutage für jeden, der dies lesen kann, selbst gemacht.

    Ich habe meinen Job gekündigt um weniger Stress zu haben und nicht um mir nach dem Motto “Tu, was du liebst und du musst nie wieder arbeiten.” selbst Stress zu machen.

    Ich war schon immer entsetzt, wenn andere digitale Nomaden von Projekten (plural) sprachen und dann auch noch in einen Coworkingspace gehen, um Büroluft zu schnuppern. Das ist genau das, was ich vermeiden will.

    Ich verstehe ja, dass das einfache Leben nicht für jeden ist, aber das stressige Leben ist ganz sicher nicht für mich. 😉

    Grüssle,
    Florian

    P.S.
    Danke für’s Erwähnen meines Artikels

    • Veröffentlich von Mischa am 15. Februar 2016 um 14:40

      Hi Florian,

      danke für deinen Kommentar und die Einblicke in die Seelenwelt eines Mannes, der sich nicht mehr stressen lässt. Gefällt mir ausgezeichnet.

      Ich bewundere, wie konsequent du Ansprüche an dein Leben und dein Handeln zusammen bekommst und hab dich deshalb gerne erwähnt. Und was das einfache Leben angeht: Viel zu wenige haben es überhaupt mal ausprobiert, um sehen zu können, ob es etwas für sie wäre. Lieber wird durchgebuckelt, um sich all die Annehmlichkeiten leisten zu können und nur nicht einfach leben zu müssen.

      Liebe Grüße
      Mischa

  8. Veröffentlich von remy am 15. Februar 2016 um 23:01

    Hallo mischa,
    In erster Instanz hätte ich dir nicht zugestimmt. Ich kenne die Phasen in denen man völlig in einer Arbeit aufgeht, ganz viel schafft und am Ende total glücklich ist. Das möchte ich nixht missen, es hilft oft grössere Dinge umgesetzt zu bekommen.
    Aber du hast natürlich Recht, dass man dazwischen Pausen brauch, das es kein dauerzustand sein darf. Man kann nicht immer nur essen, man muss auch mal verdauen.
    Wie schaffst du als selbständiger eigentlich diesen Spagat? Alle selbständigen die ich kenne rennen ununterbrochen ihrem Business hinterher. Das ist auch eine der grössten Hindernisse bei mir vor einerr Selbstständigkeit. Eigentlich würde ich gerne auf eigene Rechnung arbeiten, aber nie frei von der Arbeit zu sein schreckt doch. Vorallem wenn man sein Arbeitsplatz zuhause (home office) hat.

    • Veröffentlich von Mischa am 17. Februar 2016 um 12:06

      Hi Remy,

      das ist ganz einfach: Ich arbeite einfach nur so viel, wie ich kann. Und habe mir durchaus auch in meiner noch jungen Selbstständigkeit erlaubt, Aufträge abzulehnen. Wenn ich nicht den Blog führen würde, der ziemlich viel Zeit in Anspruch nimmt, mir aber bisher noch kein Geld gebracht hat, dann wäre ich schon fast im Freizeitparadies 😉
      Jeder hat die freie Entscheidung darüber, wie sehr er rennt und wie viel nicht. Zu Beginn muss man sicher ein wenig mehr investieren. Aber wer danach weiter rennt ohne Pause, hat einfach nur das Hamsterrad gewechselt. Das liegt dann aber nicht an der Selbstständigkeit, sondern an der Einstellung des Einzelnen.
      Ach ja: Von Beginn an selbstbewusst Preise aufzurufen, von denen man leben kann, ist auch eine exzellente Strategie 🙂 Wer jeden Auftrag annimmt zu jedem Preis, der muss halt mit den Konsequenzen leben …

      Sprich: DU entscheidest im Fall der Fälle selbst, wie und ob du dich auch mal frei von der Arbeit machen kannst. Lass dich davon also nicht entmutigen.

      Liebe Grüße
      Mischa

      • Veröffentlich von Remy am 17. Februar 2016 um 21:54

        Klingt absolut nachvollziehbar.
        Was würdest du denn schätzen, wieviele Stunden pro Woche du heute ungefähr für dein Einkommen arbeitest?
        Und wieviel Zeit nimmt heute deine Blogtätigkeit pro Woche etwa ein?
        Ich vermute du führst mit der heutigen Situation eine ausgewogenere work/life-Balance, richtig?

        • Veröffentlich von Mischa am 18. Februar 2016 um 21:26

          Aaaah, da war wieder das böse Wort 😉 Work-Life-Balance ist für mich kein Konstrukt, innerhalb dessen beschränkter Denkweise ich arbeiten will. Gerade als Selbstständiger kannst du das gar nicht abgrenzen und es muss auch überhaupt nicht sein. Die Arbeit gehört zu meinem Leben und ganz ohne Arbeit wär’s wahrscheinlich auch fad. Mein Leben beginnt nicht, wenn ich den Rechner ausmache und endet nicht, wenn ich ihn wieder anmache. Das Einzige, was zählt, ist einfach genug Freiraum und Pausen zu haben, um auch mal an was anderes als die Arbeit zu denken oder spontan etwas unternehmen zu können, ohne jemanden fragen zu müssen.
          Oder ganz anders formuliert: Wahrscheinlich arbeite ich incl. Blog mehr Stunden pro Woche als früher bei der Zeitung, nur fühlt es sich nicht so an, weil es mich nicht so stresst, ich nicht weisungsgebunden bin, nicht pendeln muss, keine Anwesenheitspflicht habe etc. Sprich, wenn ich im Freibad liege und einen Artikel schreibe, fühle ich mich besser, als wenn ich früher nach dem Arbeiten noch ins Freibad gegangen bin, also ja schon Freizeit hatte.

  9. Veröffentlich von Frithjof am 18. Februar 2016 um 3:30

    Ein wirklich toller Beitrag, ich sehe sehr ähnlich. Wie du schon sagst, besteht unsere Gesellschaft aus extremen Stress und besonders hohen Anforderungen. Ich finde, im Gegensatz zu vielen vorherigen Generationen, wird von jungen Menschen heutzutage extreme Leistung gefordert. Die gesamte Gesellschaft scheint darauf ausgelegt zu sein, und Burnout kommt mir langsam so vor wie ein Zertifikat das man die minimalste Anforderung erfüllt hat.
    Stress schüttet Endorphine aus, und bewirkt einige sehr interessante psychologische Aspekte. Natürlich fühlen wir uns gut, wenn der Rahmen irgendwo stimmen.
    Das Magengeschwür, ist wahrscheinlich eine der häufigsten Symptome, aber viel häufiger erlebe ich es, dass Leute einfach fertig sind, sich beruflich versuchen zu verändern um diesen Teufelskreis zu entgehen. Psychosomatische Symptome hat glaube ich bestimmt die Hälfte aller Menschen, die in diesem Kreislauf leben.. Ich frage mich ob ein Bewusstsein für Stress fehlt. Oder warum der Mensch sich so etwas auf Dauer antut. Es klingt für mich wie eine Mischung aus Gruppenzwang, gesellschaftlichen Normen und Konventionen, und einem an erzogenen Leistungsgedanken.
    Ich denke, ein wichtiger Faktor, warum wir uns so viel Stress aufladen ist, auch Angst. Unsere Gesellschaft suggeriert uns, wenn wir nicht gut genug sind, fallen wir durch. Die Leistungsgesellschaft zwingt uns mit vielen Mitteln dazu, immer weiter zu streben. Paradiesische Ziele werden suggeriert und Abgründe werden allgegenwärtig. Das erzeugt auch Angst. Ich denke ein wichtiger Stressfaktor ist, dass viele Menschen große Angst haben. Ob es die Angst ist nicht gut genug zu sein oder Erwartungen des sozialen Kreises nicht zu erfüllen, unterbewusst haben wir alle diese Ängste. Jetzt sehe ich Angst generell nicht als etwas Schlimmes anzunähern als etwas sehr hilfreiches, denn natürlich kann die Angst auch schädlich sein aber per se ist die Angst ja auch etwas woraus man etwas schöpfen kann. Denn die Angst ist ja ein Symptom. Und der Hintergrund des Symptoms möchte uns ja vor irgendetwas warnen.
    Eine der Konsequenzen, die Stress hat, ist dass wir keine Zeit mehr für unseren Geist haben. Wir müssen schnell im Alltag sein, dass Beispiel von deinem Redaktionsartikel finde ich wunderbar, aber genau das führt dazu, dass wir uns zwar toll fühlen aber unser inneres immer noch eine Last mit sich rumträgt. Wann nehmen wir uns eigentlich Zeit Dinge zu verarbeiten? Ich kenne das auch aus eigener Erfahrung, und ich hab eine Sache festgestellt, nachdem ich Methoden gelernt habe, wie ich sehr effektiv mein inneres aufräumen kann, und quasi meinem unterbewussten die Möglichkeit gebe, sich zu entlasten, diese Blockaden zu lösen, ging es mir deutlich besser. Immer wenn ich im Alltag zu viel Stress und zu viele Ängste habe, belastet es mich ziemlich. Aber sobald ich dann wirklich einmal Blockadelösungen mache, merke ich eigentlich sehr schnell eine große Veränderung. Das Gute ist, man braucht dafür zumindest für selbstorganisierte Blockadelösung eigentlich nur die Technik und keine permanente Betreuung.
    Bei mir persönlich hat das sogar massive Auswirkungen auf den Gesundheitszustand gehabt. Als Kind unserer Zeit, hat es mich ziemlich fertig gemacht, ich denke so geht es vielen, aber wenn man den gesunden Mittelweg findet, zwischen Stress und meditativer Ruhe, kann man gesund leben.
    Ich kann jedem nur ans Herz legen, sich rechtzeitig um sein Inneres zu kümmern bevor man verbrennt.

  10. Veröffentlich von Mischa am 18. Februar 2016 um 21:32

    Lieber Frithjof,

    ja, leider sind die Zustände so, wie von dir beschrieben. Das System profitiert doppelt von dem Wahnsinn: Zuerst von der (Selbst-)Ausbeutung der Arbeitnehmer, dann von ihren Krankheiten, mit denen man viele Kliniken füllen kann und für die es ganz viele wunderbare, kleine Pillen gibt.

    Danke für deinen wertvollen Kommentar und alles Gute
    Mischa

  11. Veröffentlich von Ilse Maria Lechner am 20. Februar 2016 um 18:28

    Toller Artikel!
    Ich mag deine kritische Art sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

    Dieser Artikel wird definitiv gleich empfohlen!

    Liebe Grüße
    Ilse

    • Veröffentlich von Mischa am 20. Mai 2016 um 20:09

      Hi llse,

      vielen Dank fürs Weitempfehlen! Und fürs Lob 🙂

      Lieb Grüße
      Mischa

  12. Veröffentlich von Challenge Me – Was du über Challenges wissen solltest | Die Erfolgskomplizin am 6. April 2016 um 8:59

    […] das sehr schnell in Stress ausarten. Vor allem, wenn es mehrere Challenges gleichzeitig sind. Und Stress ist niemals gut. Auch nicht der sogenannte positive Stress. Die Gefahr, dass du nicht durchhältst, ist groß. Und […]

  13. Veröffentlich von Marco am 22. April 2016 um 20:44

    Hallo Mischa,
    das ist der erste Artikel von dir, den ich lese. Du sprichst mir an vielen Stellen aus der Seele. Schon häufiger habe ich mir gedacht: guter Stress? Wie kann das sein. Durch mein Sozialarbeiter-Studium sind mir die ganzen Theorien nicht unbekannt, aber die Erfahrungen (eigene und erzählte) sagen mir doch, dass Stress eben Stress ist. Wenn der Blutdruck zu lange zu hoch ist, ist es egal, ob man gerade in der Freizeit ist, oder der Chef einen schon wieder klein macht. Und richtig, Stress ist cool in unserer Gesellschaft. Wenig schlafen auch. Viel Kaffee. Vor ein paar Jahren Kettenrauchen auch noch. Schnell leben ist das Motto unserer Zeit. Daher finde ich alles rund um Entschleunigung auch so unglaublich spannend wie subversiv.
    Mein Umgang mit Stress: Je stressiger es wird, um so ruhiger versuche ich zu werden, um so langsamer mache ich die Dinge, um so gründlicher tue ich alles, um so mehr verschiebe ich auf später. Das klappt immer häufiger, noch lange nicht immer, aber ich fühle mich auf einem guten Weg. Ich freue mich auf deine anderen Artikel, die ich nach und nach einmal lesen werde. Auch deine Links zu den Artikeln anderer blogger, finde ich toll. Das erweitert den eigenen Horizont. Danke für deinen blog, hör nicht auf (gerade nicht jetzt, wo ich dich erst neu entdeckt habe).

    Gruß,
    Marco

    • Veröffentlich von Mischa am 20. Mai 2016 um 20:11

      Lieber Marco,

      da hast du ne klasse Strategie entwickelt. Gefällt mir.

      Danke für die schönen Komplimente und keine Angst, den Blog gibt es noch ne ganze Weile – mindestens, wenn nicht noch länger 😉

      Liebe Grüße
      Mischa

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