Ich liebe mich

Ich liebe mich (so wie ich bin)

Ich liebe mich. Huiuiui, was für eine Überschrift. Mit zittrigen Händen reingetippt.

Am Ende einer Woche, an deren Anfang ich die maximale Entfernung zu dieser Aussage hatte. Einer wahnwitzigen Achterbahnfahrt durch Hölle und Himmel. Einer Seelenmassage und Seelenreinigung, wie ich sie in dieser Form noch nicht erlebt habe.

Was passiert ist? Wenn ich das selbst so genau wüsste …

Da war die erste Hass-Mail meines Lebens, die ich in der Woche zuvor – bezeichnenderweise von einem anderen “Persönlichkeits-Blogger” – bekommen habe (und die mich weit mehr mitgenommen hat, als ich mir eingestehen wollte.) Da war ein böser Absturz auf einer Weihnachtsfeier, der mir physisch und psychisch massiv zugesetzt hat.

Und dann kamen sie wieder angekrochen: die Angst, die Unsicherheit, die Unruhe. Mit im Gepäck hatten sie noch jede Menge Selbstzweifel, Selbstvorwürfe, wahrscheinlich sogar eine Prise Selbsthass.

Eine hässliche Mischung, wie ich sie in den mehr als zweieinhalb Jahren meines “neuen” Lebens nicht mehr kannte. Die mich leider allzu gut an meine frühere Leidenszeit erinnerte: grauenvoller Schlaf, morgendliche Lethargie, wacklige Beine, zittrige Hände und dieses ohnmächtige Gefühl: “Geht’s jetzt wieder von vorne los?”

War das alles nur ein Traum?

Ich hatte mich schon viel weiter gewähnt. Ich führe doch schließlich ein zufriedenes Leben, gehe mutig meinen Weg, lasse dich als Leser daran teilhaben und weiß genau, was mir gut tut und was nicht.

Und RUMMS – mit einem Moment wieder voll auf dem Boden aufgeschlagen. War das alles nur ein Traum? Eine kurze Episode, die mir vorgegaukelt hat, ich hätte es geschafft? Um mir jetzt zu zeigen, dass ich für immer der Psycho-Heini bleiben werde?

Seelenlesen – ein wunderschönes Experiment

Nein, war es zum Glück nicht. Als ich am tiefsten Punkt gelandet war, habe ich mich an einen besonderen Menschen erinnert, mit dem ich zuvor schon in Kontakt war. Sie verfügt über die Gabe des Seelenlesens (Oh ja, jetzt wird es ganz schlimm esoterisch, also alle überzeugten Wissenschaftler und deren Anhänger sofort aufhören zu lesen!)

Ich habe gefühlt, dass genau sie mir helfen kann. Schon vor einem Monat hatte ich ihr aus einer spontanen Laune heraus geschrieben: “Von deinen Kommentaren auf meinem Blog und deinen Texten auf deiner Seite geht für mich eine wahnsinnig positive Energie aus. Ich spüre sie förmlich, wie sie mich aus dem Rechner anspringt.”

Deshalb habe ich mich auf das Experiment eingelassen, über das ich früher wahrscheinlich mit “Spinnerei” geurteilt hätte.

Mit positiver Energie geflutet

Was dann passierte, war so faszinierend wie wunderschön und schmerzhaft zugleich. Ich wurde geradezu mit positiver Energie, Mitgefühl und liebevollen Worten geflutet. Das Kontrastprogramm zudem, was ich mir selbst eine Woche lang angetan hatte.

Die klare Botschaft dahinter: Erst, wenn ich es schaffe, meine Angst, meine Unsicherheit und Schwäche genauso zu lieben wie meinen Mut und meine Stärke, werde ich nicht mehr in so tiefe Löcher fallen (oder zumindest schneller herauskrabbeln).

Ich hatte in diesem Artikel zwar schon darüber geschrieben, aber die Umsetzung wohl zuletzt ziemlich vernachlässigt. Mein geschundenes inneres Kind braucht Zuwendung, meine Angst braucht Liebe statt Ablehnung.

Wie gut, dass ich noch einmal diesen heftigen Prozess durchlaufen musste. Ein derber Schleudergang für die Seele, aus dem ich etwas zerknittert, aber zugleich frisch und samtweich herausgekommen bin.

Wenn es nicht viel zu persönlich wäre, würde ich dir ja am liebsten all die herzensguten Worte hier rein kopieren, die mich und vor allem meine Seele erreicht haben. Ein Stelle habe ich mir ausgedruckt und werde sie ab jetzt immer bei mir tragen und mir an den Spiegel kleben:

Mischa, wenn du doch nur wüsstest,
wie großartig und mutig du bist!!!
Du bist ein Licht für so viele und wahre Größe ist es doch, wenn man auch schwach sein darf.

Als ich die letzte Mail gestern fertig gelesen hatte, habe ich 15 Minuten lang nur geheult (und später am Tag immer wieder). Es war, als würde es meine ganze Selbstverachtung der vergangenen Tage mit einem Schlag wegspülen. Was für eine Seelenreinigung!

Als die letzte Träne über meine Wangen gekullert war, habe ich den Rechner aufgeklappt. Die folgenden Worte haben sich von selbst geschrieben. Mitten aus dem Inneren heraus, ohne auch nur eine Sekunde nachzudenken.

Ich liebe mich, so wie ich bin.

  • Mit all meiner Angst und all meinem Mut.
  • Mit all meiner Freude und all meiner Wut.
  • Mit all meinem Lachen und all meinen Tränen.
  • Mit all meiner Unsicherheit und all meiner Stärke.
  • Mit all meiner Zielstrebigkeit und all meinem Zögern.
  • Mit all meiner Coolness und all meinem Rot werden.
  • Mit all meiner Anspannung und all meiner Ruhe.
  • Mit all meiner Faulheit und all meinem Fleiß.
  • Mit all meinem Chaos und all meiner Ordnung.
  • Mit all meinen Träumen und all meinen Alpträumen.
  • Mit all meiner Fürsorge und all meiner Selbstgefälligkeit.
  • Mit all meiner Liebe und all meinem Unfrieden.

Mit all dem wunderbaren Widerspruch, der in Wirklichkeit keiner ist.

Ich bin, der ich bin. Und das ist verdammt gut so.

P.S.: Wenn du bis hierhin gelesen hast und unbedingt wissen willst, wer diese großartige Energiearbeit mit mir gemacht hat, dann klicke einfach hier.

P.P.S.: Ich bin immer noch ziemlich aufgewühlt. Umso mehr freue ich mich über deinen Kommentar!

Foto: Depositphotos/yulan

41 Kommentare

  1. Veröffentlich von Anja Reiche am 13. Dezember 2015 um 20:22

    Mischa!!! Ich hatte Tränen in den Augen als ich diesen wunderbaren Artikel gelesen habe! Welch warme Worte du gefunden hast und wie sehr sie strahlen!!! Ich freu mich so mit dir!!! Du bist ein Goldstück und ein ganz besonderer Mensch!!! Ich danke dir von Herzen! ???

    • Veröffentlich von Mischa am 14. Dezember 2015 um 10:13

      Liebe Anja,
      mich hat Wärme erreicht, ich habe sie aufgenommen, weitergegeben und plötzlich kam gestern nochmal ganz viel zurück. Das fühlt sich absolut irre an. Ich liebe Energiearbeit <3
      Und ich bin so dankbar, dass das Universum dafür gesorgt hat, dass sich unsere Wege kreuzen. Du bist ein wunderbarer Mensch mit einer ganz besonderen Gabe. DANKESCHÖN!!!!

      • Veröffentlich von Anja Reiche am 14. Dezember 2015 um 13:29

        Du bist der Knaller! Mein Herz schlägt Purzelbäume!!! Und irgendwie gibt es für diese unbändige Freude, Liebe und Dankbarkeit auch gar keine Worte. Aber ich bin mir sicher, dass du genau weißt, was ich meine! 😉 Ja, die Zahnräder des Systems Leben haben mal wieder perfekt ineinander gegriffen. ❤

        • Veröffentlich von Mischa am 14. Dezember 2015 um 21:52

          Ich weiß, was du meinst. Und in dem Fall ist Knaller das schönste Kompliment, das ich seit Langem bekommen habe 😉

      • Veröffentlich von Swantje am 6. Oktober 2016 um 16:12

        Was für ein wunderschöner Artikel, und was für ein toller blog! Vielen Dank für deinen Mut, deine Offenheit- du hilfst anderen Angsthasen (mir!) sehr!
        Viele Grüße,
        Swantje

        • Veröffentlich von Mischa am 14. Oktober 2016 um 20:58

          Hi Swantje,

          was für ein wunderschöner Kommentar! 🙂 Lieben Dank dafür.

          Alles und Gute und viele Grüße
          Mischa

  2. Veröffentlich von Maria am 13. Dezember 2015 um 21:43

    Hallo Mischa!

    Nachdem ich in den letzten Wochen auch wieder einmal einen kleinen Hänger hatte und wenn ich dann so zu rudern anfange, dann hängt es mich erst recht aus, hat mir heute gerade Dein Beitrag total gut getan.

    Vielen herzlichen Dank für Deinen offenen Worte!

    lg
    Maria

    • Veröffentlich von Mischa am 14. Dezember 2015 um 10:17

      Hallo Maria,

      das mit dem Rudern hast du schön beschrieben. So ging es mir auch: Voll gegen den Strom kämpfen, statt sich von der vorhandenen Energie einfach treiben zu lassen, wenn sie schon da ist.
      Ich freue mich, dass du für dich etwas Positives aus dem Beitrag ziehen konntest und schicke dir liebe Grüße
      Mischa

  3. Veröffentlich von Corinna am 13. Dezember 2015 um 22:26

    Hallo Mischa,

    dieser Artikel ploppte gerade bei mir auf und es ist ein bisschen so, als hätte das Universum mir gesagt: “Das brauchst Du jetzt!”
    Ich habe heute selber nicht so schöne Worte als Reaktion auf einen meiner Artikel bekommen und da waren sie dann wieder da, die Selbstzweifel. Der perfekte Zeitpunkt also, um auf diesen Artikel zu stoßen. Danke für Deine Worte, die mir wieder Mut gemacht haben, einfach so weiterzumachen, wie ich bin und wie ich mich fühle. Es läuft nicht immer rund, aber die Hauptsache ist, man kann sich wieder aufrappeln!

    Liebste Grüße aus Köln,
    Corinna

    • Veröffentlich von Mischa am 14. Dezember 2015 um 10:20

      Hi Corinna,

      ja, das Universum ist ganz schön schlau und weiß genau, was man braucht, wenn man ab und an mal nachfragt und die Antworten zulässt 🙂

      Wir sind ja alle so wunderbar, wie wir sind, nur fehlt uns oft der Mut, uns das auch einzugestehen (verbunden mit jeder Menge erlernter Glaubenssätze, mit denen wir uns runterziehen).

      Mach dein Ding und ganz liebe Grüße
      Mischa

  4. Veröffentlich von Gabi am 13. Dezember 2015 um 23:24

    Lieber Mischa,
    Dank Dir für Deine Ehrlichkeit – das macht Dich so unglaublich nah und glaubwürdig.
    Und Deine Liste der Gegensätze, die sich nun mal in uns allen vereinen, ist gut geeignet, ein Mantra zu werden.
    Leider wurde es uns mit aller Macht anerzogen, dass wir gefälligst nur gute Seiten haben dürfen. Aber die ganze Natur lebt von Gegensätzen, die wohl niemand in Frage stellt.
    Oder gibt es wohl jemanden, der immer nur “Tag” haben will…..?

    Ich wünsch Dir Kraft und gute Gefährten, dass Du Deine Stärke schützen kannst.
    Ganz liebe Grüße
    Gabi

    • Veröffentlich von Mischa am 14. Dezember 2015 um 10:25

      Hi Gabi,

      gern geschehen 🙂 Ich kann gar nicht mehr anders, als ehrlich zu sein und mich nicht mehr zu verstecken. Das hält mich lebendig und ist mein Schutzschild.
      Und du hast völlig recht, dass wir viel öfter unsere dunklen Seiten anschauen sollten und uns darüber freuen, dass es die gibt. Sonst wären wir ja alle fürchterlich langweilig 😉 Ich liebe übrigens die Nacht, den Sturm und den Regen, weil sie intensivere Erfahrungen bescheren als ein wolkenloser Tag mit Sonnenschein.
      Ganz lieben Dank für deine guten Wünsche und viele Grüße
      Mischa

  5. Veröffentlich von Tanja Heller am 14. Dezember 2015 um 18:10

    Ich war ja einer Blogleserin “zutiefst zuwider”, weil ich kein Buch besitze. Seitdem ist das der Running Gag bei uns zu Hause. Der Zugang reicht.

    Übrigens:
    Bin ich die Einzige? Ich hätte es so so so geil gefunden, wenn du n i c h t in Urlaub gefahren wärst, neulich als du Angst hattest. Das hätte ich total mutig gefunden! Menschen ohne Angst können nicht mutig sein. Wir können ruhig Angst haben solange wir den Mut finden.

    Liebe Grüße – Tanja

    • Veröffentlich von Mischa am 14. Dezember 2015 um 21:56

      Hi Tanja,

      ja, es ist erstaunlich, über was sich die Menschen aufregen können und wie liebevoll sie ihre Meinung, die niemanden interessiert, dann auch noch rüberbringen …

      Und wegen Katalonien:
      a) war das kein Urlaub, sondern Arbeiten on the road 😉
      b) hätte ich verdammt viel verpasst, wenn ich es nicht getan hätte
      c) Muss man die “Ich breche auf”-Fähigkeit gut pflegen, sonst kommt sie einem abhanden.
      d) war das die komplett richtige Entscheidung
      e) finde ich deine Querdenker-Ansätze trotzdem gut 😉

      Liebe Grüße
      Mischa

  6. Veröffentlich von Sabine am 14. Dezember 2015 um 23:48

    Lieber Mischa,

    Danke für diesen wunderbaren Artikel.
    Du zeigst dich so wie du bist und das macht dich so authentisch und liebenswert.
    Ich kenne diese schlechten Tage auch… Da ist es sehr ermutigend, deine Zeilen zu lesen.
    Anjas Blog ist ja auch eine Fundgrube – da werde ich noch öfter vorbeischauen :-).

    Mischa, ich habe eine ganz große Bitte. Auf meinem Blog schreibe ich einen Adventskalender. Ich würde gerne dein “Ich liebe mich, so wie ich bin” dort mit anbringen – natürlich mit deinem Namen und dem Link zu diesem Artikel. Wäre das für dich o.k.?
    Herzliche Grüße,
    Sabine

    • Veröffentlich von Anja Reiche am 15. Dezember 2015 um 11:34

      ♥♥♥ Danke! ♥♥♥

      • Veröffentlich von Sabine am 15. Dezember 2015 um 13:33

        Liebe Anja,

        ich bedanke mich bei Dir für die vielen Inspirationen.
        Alles Liebe,
        Sabine

  7. Veröffentlich von Andrea am 15. Dezember 2015 um 16:20

    Hallo lieber Mischa,

    ich liebe das ja, wenn es so “ganz schlimm” esoterisch wird. In letzter Zeit stoße ich immer wieder (an und) auf die Barrieren in den Köpfen der “Westler”. Alles, was nicht gesehen werden kann, ist nicht nicht echt.
    Aber Du beweist hier genau das Gegenteil. Durch Deine Zeilen sehe ich die Wandlung, die Du erfahren durftest und auch den Anstoß zur Heilung. So schön. Ich werde mir Anjas Arbeit auch gleich mal anschauen.
    Übrigens: Die Energie aus Deinen Worten kommt mir vor, wie ein Kind, dem gerade der Herzenstraum erfüllt wurde und das grinsend durch den Raum hüpft und alle umarmt. Sehr schönes Bild und ich grinse happy vor mich hin. 🙂

    Mischa, Teil des KgD-Projektes sollte es ja von Anfang an sein, dass wir uns alle mal persönlich kennen lernen. Vielleicht finden wir ja im neuen Jahr mal einen Termin. Ich würd mich sehr freuen 🙂

    Von Herzen alles Liebe
    Andrea

    • Veröffentlich von Mischa am 15. Dezember 2015 um 22:06

      Hi Andrea,

      danke für dieses herrliche Bild, ich grinse genauso. Du hast die Energie echt gut aufgenommen und beschrieben 🙂

      Und ein Treffen sollte doch mal möglich sein, nachdem zumindest wir zwei gar nicht so weit entfernt sind. Der Rest kommt einfach nach München oder ins Allgäu und dann machen wir uns nen schönen Tag.

      Liebe Grüße vom Voralpenland-Eso
      Mischa

      • Veröffentlich von Andrea am 16. Dezember 2015 um 10:18

        Wenn dann komme ich ins Allgäu – ich war noch nie in Kempten! 🙂 Ich schreib Dir mal ne Mail 😀

        • Veröffentlich von Mischa am 16. Dezember 2015 um 10:21

          I gfrei mi! 🙂

  8. Veröffentlich von Adventskalender 2015 für die Tage 13 - 24 - am 17. Dezember 2015 um 0:13

    […] Die folgenden Zeilen stammen aus der Feder von Mischa Miltenberger. Mischa schreibt auf seinem Blog http://www.adios-angst.de über den Mut zur Veränderung und wie man sich seinen Ängsten stellen kann. Dabei zeigt in einer sehr authentischen Art Wege auf. Den kompletten Artikel könnt ihr hier nachlesen: http://www.adios-angst.de/ich-liebe-mich/#comment-12127. […]

  9. Veröffentlich von Suzanne am 18. Dezember 2015 um 4:58

    Hallo Mischa,

    vielen Dank dafür, dass Du – wie hier am Anfang des Artikels – auch immer wieder Deine “schweren” Momente mit uns teilst. Ich finde, das kostet für einen selbst als Schreibenden unglaublich viel Überwindung – aber hilft vielen LeserInnen eben doch so sehr! Hut ab dafür! Und natürlich freue ich mich für Dich für das positive Erlebnis mit Anja und die positive Energie, die Du empfunden hast 🙂

    Liebe Grüße aus der Schlaflosigkeit (es ist 3:56)
    Suzanne

    • Veröffentlich von Mischa am 18. Dezember 2015 um 13:29

      Hi Suzanne,

      ich finde, du hast deine Schlaflosigkeit sehr gut genutzt 😉 Ich wünsche natürlich jedem Menschen guten Schlaf. Aber es bringt auch nichts, sich stundenlang zu wälzen und zu grübeln. Stattdessen einfach mal aufstehen oder sich mit irgendwas beschäftigen kann Wunder wirken.

      Ganz lieben Dank für deine Unterstützung! Ich war mir beim Veröffentlichen dieses Artikels in der Tat nicht sicher, was passieren wird und ob jetzt alle über mich lachen. Aber das Risiko bin ich eingegangen und es kam so unglaublich viel Wärme und positive Energie zurück.

      Dafür danke ich dir und allen anderen lieben Menschen
      Viele Grüße
      Mischa

  10. Veröffentlich von Katharina am 26. Dezember 2015 um 11:01

    Hallo Mischa,
    das muss ja eine krasse Mail gewesen sein, die dich so aus der Bahn geworfen hat. Bei mir hat sich sofort mein Schützerinstinkt gemeldet. Am Liebsten würde ich diesem “Persönlichkeitsmenschen” erzählen, dass sich hinter Kritik immer eine Absicht und Verlangen verbirgt. Kritik und in deinem Fall sogar eine Hassmail kann nur von einem sehr unbewussten, unbefriedigtem Menschen kommen! Ich versuche immer das Gute in etwas zu finden und in deinem Fall hast du nach dieser blöden Nachricht einen unglaublich guten und ehrlichen Artikel geschrieben, der vielen Leser garantiert helfen wird! 🙂 Außerdem hast du ein Stück mehr zu dir selbst gefunden und gelernt dich besser anzunehmen! Also vielen Dank lieber Hassmailer! Er ist in seiner negativen Energie gefangen, du lieber Mischa hast dich befreit und aus der ganzen Situation etwas tolles und inspirierendes erschaffen 🙂
    Ich finde dich großartig! 🙂
    Liebe Grüße!

    • Veröffentlich von Mischa am 28. Dezember 2015 um 16:48

      Hi Katharina,

      vielen lieben Dank für deine großartigen Worte und dein Beschützen 🙂 . Im Rückblick bin ich inzwischen auch dankbar, weil ich einen weiteren wichtigen Schritt machen konnte und weil das Leben wieder mal gezeigt hat: Jeder Mensch ist dein Freund oder dein Lehrer. Und ich habe echt viel gelernt dabei …

      Ganz liebe Grüße
      Mischa

  11. Veröffentlich von Guido am 1. Januar 2016 um 7:15

    Lieber Mischa
    Deine Worte bewegen. Gerade wenn wir immer wieder da berührt werden wo wir am sensibelsten sind wie du mit der Hassmail.
    Meine Erfahrung ist, dass wir immer wieder zu diesem Einen emotionalen Ort kommen um zu sehen was wir daraus machen. Ich bin zutiefst überzeugt, dass in dieser sogenannten “Schwäche” die eigentliche Stärke liegt die wir in uns tragen. Die Herausforderung ist vor allem die, diese “Schwäche” lieben zu lernen. Und da wir immer stärker werden kommen auch grössere Aufgaben. Bei mir ist es vor allem die Wut und der Zorn darüber wie wir Menschen mit uns und der Welt umgehen welchen ich dauernd immer wieder zu fühlen bekomme. Diese Energie als liebenswert anzuerkennen erlebe ich als dauernd neue Aufgabe und Gabe….
    in dem Sinne wünsche ich alles Gute im 2016
    Liebe Grüsse
    Guido

    • Veröffentlich von Mischa am 4. Januar 2016 um 17:16

      Hi Guido,

      wie schön, dass wir uns auf meinen Blog wiedersehen 🙂
      Du hast diese Aufgabe des Lebens sehr schön beschrieben. Daran können wir in der Tat wachsen, auch wenn uns gerade Wut, Zorn oder Angst übermannen. Und in dem von dir beschriebenen Beispiel, wie wir mit der Welt umgehen, kann ich das sehr gut nachvollziehen …
      Alles Liebe
      Mischa

  12. Veröffentlich von Diana am 3. Januar 2016 um 4:01

    Hallo Mischa,
    dein Artikel ist super!
    Die Welt braucht mehr Menschen/Männer wie dich, solche die offen zu ihren Gefühlen stehen und nicht immer einen auf “das starke Geschlecht” machen.

    Ich schick dir ne fette Umarmung.
    Diana

    • Veröffentlich von Mischa am 4. Januar 2016 um 17:17

      Hi Diana,

      lieben Dank, ist angekommen! 🙂

      Ich bin schon auch gern stark, aber habe gelernt, dass Schwachsein und dazu stehen mich noch stärker macht.

      Ganz liebe Grüße
      Mischa

  13. Veröffentlich von Adventskalender 2015 für die Tage 1 - 24 - am 21. Januar 2016 um 10:29

    […] Die folgenden Zeilen stammen aus der Feder von Mischa Miltenberger. Mischa schreibt auf seinem Blog http://www.adios-angst.de über den Mut zur Veränderung und wie man sich seinen Ängsten stellen kann. Dabei zeigt er in einer sehr authentischen Art Wege auf. Den kompletten Artikel könnt ihr hier nachlesen: http://www.adios-angst.de/ich-liebe-mich/#comment-12127. […]

  14. Veröffentlich von Evelyn Kuttig am 27. Januar 2016 um 2:27

    Lieber Micha!

    Endlich komme ich zum Lesen meiner gesammelten Newsletter, wozu auch Dein Jahresrückblick gehört, der mir in seiner Offenheit sehr gefällt 🙂

    „Nur wer sich selbst liebt, kann auch andere lieben“, heißt es. Mit Selbstliebe ist nicht großkotzige Selbstherrlichkeit, das falsche Selbstbewusstsein gemeint, sondern das Wissen um seine Schwächen und deren Anerkennung als Teil des Selbst. Erst das macht authentisch … und liebevoll, verständnisvoll und geduldig mit sich selbst und anderen.

    Liebe Grüße
    Evelyn

    So hingeschrieben hört sich das leicht an, ist es aber nicht, wie ich gerade durchmachte. Ich warf – nicht von heute auf morgen – endgültig (!) einen uralten Ballast an Schuldgefühlen über Bord. Das hat mich befreit, ungemein erleichtert, ist selbst an Haltung, Stimme, Haut und Haaren zu erkennen, und zwar von einem Tag auf den anderen. Ich habe vielleicht gestaunt.

    Du hast es mit den Widersprüchen wunderbar beschrieben, dass wir nicht andauernd emotional gelassen sein können. Genau das sollten wir uns und damit auch den Menschen um uns herum zugestehen.

    Liebe Grüße
    Evelyn

    • Veröffentlich von Mischa am 28. Februar 2017 um 9:06

      Liebe Evelyn,

      es ist lustig, überall tauchen zurzeit Kommentare von dir auf, die seinerzeit irgendwie unter dem Radar durchgetaucht sind 😉

      Auch für diesen danke ich recht herzlich, dass du uns an deinen Erfahrungen teilhaben lässt. Echt spannend, was Änderungen in der Psyche mit dem Körper ausmachen …

      Liebe Grüße
      Mischa

  15. Veröffentlich von Iwona am 9. Februar 2017 um 11:20

    Hallo Mischa,
    ich kann mir vorstellen, wie du dich nach der ersten Haß-Mail gefühlt hast. Mir ist was Ähnliches vor ein paar Jahren auch passiert. Allerdings war es keine Mail von einer unbekannten Person. Das war meine alte beste Freundin, die ich 18 Jahre kenne und der ich viel verdanke. Vor drei Jahren hat sie angefangen mein neues Leben, auf das ich so stolz bin, zu kritisieren und schlecht machen. Am Anfang hat mich das sehr verletzt. Ich habe nach Fehlern bei mir gesucht und auch welche gefunden. Mittlerweile weiß ich, dass der Frau sehr schlecht geht, aber sie ist nicht in der Lage, was zu ändern. Sie ist auf mein neues Leben neidisch, das mich so glücklich macht. Da ich der alten Freundin nicht helfen kann, blieb mir nach weiteren Angriffen vor einem Monat nichts mehr übrig, als die Freundschaft zu beenden. Traurig, aber wir brauchen im Leben positive Menschen.
    Aus dieser Erfahrung habe ich sehr viel gelernt und bin stärker geworden. Wenn mich jemand, den ich nicht kenne angreift und kritisiert, weiß ich, dass er höchstwahrscheinlich sehr unzufrieden ist und mir etwas beneidet. Dann tut er mir leid, wie meine alte Freundin…
    LG
    Iwona

    • Veröffentlich von Mischa am 28. Februar 2017 um 9:08

      Hi Iwona,

      es ist genau so, wie du beschrieben hast. Und ich denke, wir tun (nach eine ersten Ärger) gut daran, den entsprechenden Menschen einfach innerlich alles Gute zu wünschen und für sie zu beten, dass sie auch mehr Freude in ihr Leben ziehen können.

      Liebe Grüße
      Mischa

  16. Veröffentlich von Elke am 28. Februar 2017 um 6:46

    Hallöchen! Jetzt muss ich dir doch auch glatt Mal eine Nachricht hinterlassen. Ich lese nun schon 2 Stunden auf deinem Blog weil ich nicht schlafen kann , stecke gerade in einer großen Selbstfindungsphase 😋 und es ist wirklich faszinierend wie sehr du mir alles aus der Seele schreibst das ich eigentlich tief in mir weiß, aber jetzt erst ganz bewusst wahrnehmen kann.
    Da dieses Thema des Abnehmens gerade bei mir oberste Priorität hat, danke ich dir für diesen Artikel sehr herzlich 💗💗
    Liebe Grüße

    • Veröffentlich von Mischa am 28. Februar 2017 um 9:04

      Guten Morgen liebe Elke,

      dann hast du deine Schlaflosigkeit richtig gut genutzt 😉

      Ganz lieben Dank für deine schönen Worte und ich freue mich, dass hier so viel Gutes für dich dabei ist.

      Eins musst du mir noch unbedingt erklären: Wie bekomme ich so schöne Herzchen hier rein? Welche Tastenkombination ist das?

      Ganz liebe Grüße
      Mischa

  17. Veröffentlich von Elke am 28. Februar 2017 um 9:10

    Huhu. Die ❤💓💘💔💕💖💗💙💚💛💜💝💞💟 sind auf meiner Tastatur, das ist leider keine Tastenkombination ….Gibts aber sicher wo… Nur weiß ich nicht wo ;P

  18. Veröffentlich von Adventskalender 2015 für die Tage 1 - 24 - am 15. April 2017 um 15:52

    […] Die folgenden Zeilen stammen aus der Feder von Mischa Miltenberger. Mischa schreibt auf seinem Blog http://www.adios-angst.de über den Mut zur Veränderung und wie man sich seinen Ängsten stellen kann. Dabei zeigt er in einer sehr authentischen Art Wege auf. Den kompletten Artikel könnt ihr hier nachlesen: https://www.adios-angst.de/ich-liebe-mich/#comment-12127. […]

  19. Veröffentlich von Gero Meier am 13. November 2018 um 17:42

    Wie wahr und wie nötig! Sich lieben auch mit all seinen Schwächen! Oh, da kann ich mir grad einiges abschauen! Eine Übung, die ich jetzt grade und immer öfter praktizieren sollte. Aber ich bin auf dem Weg. Das wird schon!

    • Veröffentlich von Mischa am 18. November 2018 um 19:09

      Und wie das wird! Vor allem darfst du dir an all den Tagen vergeben und gut zu dir sein, an denen du das noch nicht so gut hinbekommst. Das ist für uns alle eine lebenslange Lernaufgabe

Hinterlassen Sie einen Kommentar