Gefängnis

Aluhut. Reichsbürger. Rechtspopulist. Verschwörungstheoretiker. Gefährder von Risikogruppen. Ist schon lustig, was meine Facebook-Freunde (und sogar echte) gerade in mir sehen wollen.

All diese Begriffe sind in persönlichen Nachrichten in den vergangenen zwei Wochen gefallen. Warum? Weil ich mir erlaubt habe, öffentlich Dinge zu hinterfragen, die uns in diesen Tagen im Fernsehen und bei den großen Zeitungen und Magazinen vorgesetzt werden.

Etwas, was ich übrigens schon die vergangenen 6 Jahre tue, seit es diesen Blog gibt. Weil ich gerade bei Themen wie (psychische) Gesundheit, Ernährung oder Gesellschaftssystem durch meine eigenen Erfahrungen und intensive Recherchen zu gänzlich anderen Ergebnissen gekommen bin, als uns Tag für Tag verkauft werden, wenn wir die Glotze anmachen oder die Zeitung aufschlagen. Wenn du hier schon länger mitliest, weißt du das. Auch meine Bücher Antidepressiva absetzen und Mut ist Angst plus ein Schritt zeugen davon.

Was ist jetzt neu? Ich habe mir erlaubt, bei der seit drei Monaten medial verbreiteten Massenhysterie und sehr geschickt geschürten Panik nicht mitzumachen. Wobei die Propaganda so geschickt aufgezogen wurde, dass selbst ich bei den Berichten aus Norditalien mal ein paar Tage dachte: Ups, da steht jetzt ein schlimmer Killervirus vor der Tür.

Wer denkt an die Kinder? Wer an die Senioren?

Nachdem dieses Horrorszenario zum Glück weder in Deutschland noch in Österreich oder der Schweiz eingetreten ist, habe ich verstärkt Fragen gestellt. Auf jede Menge Ungereimtheiten, Unstimmigkeiten und fehlende Stringenz in den politischen Aussagen und Entscheidungen hingewiesen.

Mich sehr deutlich dazu geäußert, wie beschämend ich es finde, dass unsere Verfassung mit Füßen getreten wird. Dass die Polizei meine Mitmenschen wie Kriminelle behandelt, wenn sie sich Sachen erlauben wie Eisessen oder auf Parkbänken sitzen. Wie großartige Experten (Virologen, Epidemologen, Juristen, Rechtsmediziner, Vertreter aus Altenpflege) mit abweichender Meinung in den Massenmedien in geradezu obszöner Weise diffamiert wurden, ohne sie persönlich zu befragen und wie abscheulich ich Bespitzelei und Denunziantentum finde.

Und ich habe gefragt, ob denn keiner sieht, welche Kollateralschäden gerade angerichtet werden? Wie viele Millionen Menschen gerade traumatisiert werden, weil ihnen eingeredet wird, dass jeder Mitmensch eine Gefahr ist? Wie viele Senioren völlig gegen ihren Willen abgeschirmt werden, obwohl ihre einzige verbliebene Lebensfreude der Kontakt zu anderen Menschen war? Wie viele Menschen im Krankenhaus extrem leiden, weil keiner da sein darf, der ihnen die Hand halten und Mut zusprechen kann? Wie viele kleine Kinder nie mehr Vertrauen ins Leben und in andere Menschen entwickeln können, weil sie über Wochen (oder Monate?) von anderen isoliert werden und sie sogar von der Polizei bei einem Picknick in der Sonne mit ihren Eltern verscheucht werden?

Ob wir uns ernsthaft dauerhaft verbieten lassen wollen, uns zu umarmen? Unsere Verwandten und Freunde zu besuchen? Uns allem berauben zu lassen, was uns als Menschen ausmacht?

Von den Millionen Pleiten bei Einzelselbstständigen, Freiberuflern und Unternehmern jeder Art ganz zu schweigen.

Zu all dem stehe ich zu 100 Prozent.

Ich bin der Mutmacher – die Regierung macht uns Angst

Du darfst mir glauben, dass mich diese Form von Sichtbarwerden zu Beginn eine größere Überwindung gekostet hat. Denn es ist etwas anderes, hier auf meinem Blog in meinem Themenbereich und für eine relativ konstante und bekannte Leserschaft zu schreiben. Oder beim brisantesten Thema der vergangenen Jahrzehnte eine andere Meinung zu haben als – damals noch – 90 Prozent der Deutschen (inzwischen ca. 75 Prozent laut letzten Umfragen).

Mir war klar, dass ich damit alles riskiere. Freundschaften, Businesskunden, Reputation. Und es war mir egal. Weil ich in den Spiegel gesehen habe und klar war: Willst du dich selbst weiterhin mit reinem Gewissen anschauen, dann musst du jetzt aufstehen. Da gibt es kein Taktieren oder Zögern mehr. Jetzt ist die Zeit. Koste es, was es wolle. Mut ist Angst plus ein Schritt.

Ich habe in der Schule aufgepasst und ich werde mir nicht vorwerfen lassen, dass ich geschlafen habe, während in meinem Land binnen kürzester Zeit die Demokratie abgeschafft wurde. Gestern war ich übrigens zum ersten Mal seit 25 Jahren wieder auf einer Demo und bin so stolz, wie viele Menschen nun aufstehen und sich friedlich gegen die staatliche Repression und Bevormundung zur Wehr setzen.

Gehen Sie zurück ins Gefängnis!

Dann kam, was kommen musste. Die Gefängniswärter in Form besagter Facebook-Freunde haben angeklopft. Ich möge doch bitteschön aufhören, solche Sachen zu schreiben. Ob ich denn den Ernst der Lage nicht begriffen hätte. Ich sei aus meiner Mitte gefallen. Plus die zu Beginn erwähnten Vorwürfe.

Nice try. Mit der Kernbotschaft: Sag und schreib wieder das, was alle gerade sagen und schreiben. Dann haben wir dich wieder lieb und du darfst nach deinem Ausbruch zurück in unser Gefängnis der Nachplapperer und Verweigerer freien Denkens. Du darfst nicht anders denken, denn schließlich hat unsere Regierung gesagt, dass wir nur noch das glauben sollen, was sie sagt. Alles andere sind Fake News.

Sehr coole Erfahrung. Da wollen mir Menschen, die sich drei Monate lang durch ständigen Konsum der immer gleichen Medien die herrschende Massenmeinung haben einimpfen lassen, erklären, dass ich mein Recht der Meinungsfreiheit jetzt in dieser brisanten Situation doch bitteschön an der Gefängnispforte abgeben soll.

Gebildete Menschen, Akademiker. Oft aus der selbstgefälligen links-liberalen Szene im Grünen-Milieu (bis Anfang März habe ich mich auch dazu gezählt, ich weiß also, wie die Menschen in dieser Blase ticken). Die sich in ihrer “kritischen” Art gefallen, weil sie statt der BILD die TAZ, Süddeutsche, Spiegel oder den “Volksverpetzer” lesen und statt RTL 2 die Tagesschau sehen. Und dabei nicht mitbekommen, dass sie sich dabei das Denken genauso vorschreiben lassen. Dass sie haargenau denselben Duktus vorgesetzt bekommen wie die BILD-Leser. Und dass sie sich von ihren “seriösen” Medien erzählen lassen, welche anderen Medien alle böse sind und warum. Was man lesen darf und was nicht. Wer Rechtspopulist, Verschwörer oder sonstiger Nasenbohrer ist.

Wer denken will, darf sich des Denkens auch komplett bedienen

Ich behaupte beileibe nicht, dass alles, was in den alternativen Medien geschrieben, erzählt und kommentiert wird, zur Oberklasse des Journalismus gehört. Da ist auch jede Menge Schwachsinns mit einer ordentlichen Portion Paranoia zu finden. Doch was macht den Unterschied aus zwischen jemandem, der sich seines Verstandes selbstständig bedienen will und jemandem, der nur glaubt zu denken? Der eine erlaubt sich einen Blick in alle Medien, von Mainstream über alternative Medien, von links über Mitte bis rechts. Um sich ein Bild zu machen und dann selbst zu entscheiden.

“Ja aber Mischa, der Artikel, den du zitierst, stammt doch von einem Magazin aus dem rechten Spektrum. Das habe ich bei Wikipedia gelesen.” Schwupp, schon ist die Falle beim Nichtdenker zugeschnappt. Es geht nicht mehr darum, wer den Artikel verfasst hat (übrigens sehr oft hervorragende Journalisten, die früher bei den großen Zeitungen und Magazinen gearbeitet haben und nicht mehr ihre Seele verkaufen wollten). Es geht auch nicht darum, ob der Inhalt schlüssig und das Thema gut aufgearbeitet ist. Es geht einzig darum, dass man gewisse Medien nicht konsumieren darf, weil andere Medien das so geschrieben haben. Finde den Fehler!

Mal abgesehen davon, dass das Spektrum der alternativen Medien von ganz links über libertär bis ganz rechts geht, wird der Vereinfachung halber so gut wie alles dem “Rechtspopulismus” zugeordnet. Warum? Weil dann die Hemmschwelle der Menschen am größten ist, überhaupt mal hineinzuschauen. Mit Rechtspopulisten will keiner was zu tun haben. Ich übrigens auch nicht. Um bei meinen Recherchen festzustellen, dass die wenigsten Medien, die auf dem Meinungs-Hygiene-Index stehen, das Kriterium überhaupt erfüllen.

Ich will ALLES wissen und mir nicht vorschreiben lassen, was ich wissen darf

Kurz gesagt: Wenn ich rieche, das eine Sache so nicht stimmen kann, wie sie uns erzählt wird, fange ich an, mich für ALLE Infos zu öffnen. Das war schon immer so. Auch in meiner zehnjährigen Zeit als angestellter Redakteur. Und mein Näschen hat mich nie getrogen, egal, was mir die offiziellen Stellen dazu erzählen wollten.

Ich schaue mir die Sachen an, ich ordne sie ein, begutachte Zahlen, Fakten, Statistiken, vergleiche die Situation mit früheren Begebenheiten, vergleiche die Aussagen der Verantwortlichen im Laufe einer Krise, ich bewerte die Inhalte nach Schlüssigkeit und höre auf mein Bauchgefühl, ob das wahr sein kann.

Und was machen meine lieben Umerzieher und Gefängniswärter? Die teils so stolz auf ihre wissenschaftliche Ausbildung sind? Sie führen als stärkstes Argument ins Feld, dass das stimmen muss, was die Regierung und ihre zwei Experten sagen. Dass sie da volles Vertrauen haben (während sie sonst all die Jahre zu Recht sich über so gut wie jede Entscheidung empört haben). Und dass ja noch was ganz Schlimmes künftig passieren KÖNNTE. Finde erneut den Fehler!

Habe ich mich von Mut oder Angst leiten lassen?

Also nochmal zur Wiederholung: Ist es mutiger, das nachzuplappern, was gerade alle im Fernsehen sagen? Oder ist es mutig, sich mit kritischem Nachfragen gegen die Massenbewegung zu stellen? Denn eins ist klar: Weder die erwähnten Experten, die aufbegehren, einen breiteren Diskurs und viel mehr Transparenz einfordern, noch ich und die anderen vielen, die jetzt aufstehen, bekommen Geld dafür, dass wir unsere Nase so weit aus dem Fenster hängen.

Im Gegensatz zu den Journalisten der großen Medien nutzen wir unsere Meinungsfreiheit tatsächlich und sind am Ende des Tages niemandem Rechenschaft schuldig, außer unserem Gewissen.

Wenn ich abends in den Spiegel schaue, will ich wissen: “Habe ich meine Wahrheit gesprochen? Bin ich mir treu geblieben, selbst wenn meine Mitmenschen mich anders haben wollen? Habe ich mich von Mut oder Angst lenken lassen?”

Mich so hinzustellen und bei mir zu bleiben, ist gerade der vielleicht größte Moment meiner Persönlichkeitsentwicklung. Ich spüre immer wieder in mich hinein und weiß, dass ich jetzt so laut, so kräftig und manchmal auch ein wenig polemisch gebraucht werde. Ich bin Widder mit Aszendent Skorpion. Ich bin einer von denen, der rüttelt und piekst und unbequem ist. Und ich liebe mich dermaßen dafür, wie mich jeder persönliche Angriff noch stärker macht.

Der letzte Rest von gefallen wollen, lieb, nett und brauchbar sein ist abgefallen. Ich stehe mit voller Konsequenz für meine Wahrheit ein. Das Leben will derzeit nichts anderes von mir. Das fühlt sich so dermaßen befreiend an. Manche Wege trennen sich dieser Tage. Und das ist okay so.

Motorrad fahren gefährdet die Volksgesundheit

Ich habe Verständnis für jeden, der noch Teil der Massenhypnose ist. Wer jeden Tag irgendwelche Schreckensbilder von gestapelten Särgen und ähnlichem in sein Unterbewusstsein eingepflanzt bekommt und sich immer und immer und immer und immer und immer wieder dieselben Horrorszenarien anhören muss, der kann irgendwann nicht mehr anders. Der muss dran glauben.

Das Perfide, warum die Propaganda diesmal so gut funktioniert, ist die Schuld-Frage: Uns wird permanent suggeriert, dass wir eine Gefährdung der Volksgesundheit sind, wenn wir für das Grundgesetz einstehen, ein Eis zu nah an der Eisdiele essen, Motorrad fahren, unsere Mutter besuchen oder eine abweichende Meinung haben. Wir werden dadurch entmündigt, erniedrigt und gegeneinander aufgewiegelt. Dazu angespornt, Verfehlungen der Mitmenschen zu melden.

Und keine einzige Zahl belegt, dass das stimmt, was uns erzählt wird. Die offizielle Statistik des RKI zeigt (die Grafik dazu findest du unter anderem in diesem Video), dass ganz kurz nach Absage der Massenveranstaltungen und noch vor Beginn des Lockdowns die Kurve der Neuinfektionen stark gesunken ist. Und zwar auf ein Niveau, von dem es vorher hieß, dass es ab dann Lockerungen und die langsame Rückkehr zur Normalität geben wird.

Es tut mir leid, meine lieben Gefängniswärter, das sind die einzigen Zahlen, die aus meiner Sicht derzeit wirklich eine Aussagekraft für unser Land haben. Im Gegensatz zu Mutmaßungen, was alles noch passieren könnte, wenn wir uns ungebührlich verhalten – im Übrigen Mutmaßungen genau derer Leute, deren Horrorprognosen über die Zahl von Infizierten und Toten nicht einmal zu einem Bruchteil wahr geworden sind. Warum es in anderen Ländern anders aussieht, darfst du selbst recherchieren. Die Infos dazu sind alle im Netz zu finden. Und nein, es liegt nicht am perfekten Krisenmanagement der Regierung.

Möchte mir gar nicht ausmalen, was passieren würde, wenn wirklich mal eine heftige Pandemie herumgeht. Oder bin ich der Einzige, der es politisch verantwortungslos findet, wenn in einem der reichsten Länder der Welt zu BEGINN einer Pandemie trotz Pandemieplänen noch nicht einmal genug Schutzkleidung für Krankenhäuser, Seniorenheime und Arztpraxen zur Verfügung steht? So etwas anzuprangern, verstehe ich unter freiem Denken.

Und jetzt der Schockmoment!

Ja, sorry. Falls du bis hierher gelesen hast und nicht einer von diesen “Verschwörungstheoretikern” bist (falls es dir übrigens aufgefallen ist: In den letzten Wochen sind ziemlich viele Dinge wahr geworden, die diese Menschen prophezeit hatten), wirst du jetzt wahrscheinlich vor Wut schäumen. Dir schon die Argumente für deinen Kommentar zurechtlegen, um es mir mal richtig zu zeigen.

Bitte wisse: Dein Ego will nicht, dass die Welt anders sein könnte, als du sie bisher gesehen hast. Es würde lieber ganz lange einer großen Lüge glauben, als dass du zugeben müsstest, dass du dich verrannt hast. Weil du die bittere Wahrheit nicht verkraften kannst.

Das tut weh. Doch ohne Schockmoment kein Aufwachen. Ich hatte davon die letzten Jahre ziemlich viele. Mein Ego hat oft genug gekotzt. Doch ich habe meine Arbeit gemacht und bin in den Keller gegangen um zu sehen, welche hässlichen Fratzen ich noch versteckt und verdrängt hatte.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, das eigene System zu crashen und festzustellen, wie wenig davon, an was ich immer geglaubt hatte, der Wahrheit entspricht. Ich kenne das beschämende Gefühl, den falschen Leuten vertraut zu haben und zu wissen, dass ich mir erfolgreich habe Angst machen lassen.

Zum Glück bin ich heute so klar wie nie zuvor. Und so mutig wie nie zuvor. Ich erlaube mir, diesen polarisierenden Text zu veröffentlichen, weil ich nicht anders kann. Ich bin der Mutmacher. Ich lasse mich nie mehr einschüchtern.

Was ist die Wahrheit?

Ich will dir hier keine Wahrheit verkaufen. Ich kenne sie selbst nicht. Ich habe nur meine innere Wahrheit, meinen Kompass, einen intakten Zugang zu meiner Gefühlswelt, ein großes Herz mit viel Liebe und Menschlichkeit und einen sehr hellen Verstand, der ziemlich schnell blickt, was läuft.

Das hier ist eine Einladung an dich, aus deiner Hypnose zu erwachen und nicht mehr ernsthaft alles zu glauben, was dir an Nachrichten serviert wird. Das galt schon immer. In Zeiten, in denen Google, YouTube, Facebook, Twitter, Amazon & Co. darüber wachen, dass nur noch über die “offiziellen Fakten” gesprochen wird, umso mehr.

Gefühle als Abfallprodukt

Männer. Ja, jetzt spreche ich euch doch noch direkt an. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir uns die ganze Scheiße auf dieser Welt durch jahrtausendelanges Patriarchat eingebrockt haben. Immer nur den anderen bekämpfen, übertrumpfen, bloßstellen, wichtig machen, bekriegen. Die Welt als Wettbewerb. Gefühle als Abfallprodukt.

Ist es ein Wunder, wie unterschiedlich derzeit Männer und Frauen auf meine Texte reagieren? Auch einige Frauen sind irritiert, glaubten mich anders zu kennen. Doch statt mich umerziehen und zur Räson bringen zu wollen, schreiben sie mich an und fragen nach. Lassen sich etwas erklären, sind interessiert, öffnen sich für neue Perspektiven.

Warum geht das bei vielen Männer nicht? Weil sie so dermaßen Schiss haben, dass ihnen ihr altes und lieb gewonnenes technokratisch-wissenschaftliches Weltbild um die Ohren fliegt. Weil sie nicht glauben wollen, dass es Dinge gibt, die sie nicht sehen können. Weil sie nicht akzeptieren können, dass Wissenschaft auch nur der letzte Stand des Irrtums ist – und schon immer war.

Wo sind die mutigen Männer?

Und verzeiht Männer, dass ich so deutlich werde: Ihr haltet es nicht aus, dass ich gegen die Masse aufgestanden bin und laut werde, weil ich euch täglich mit eurer eigenen Feigheit konfrontiere. Würde mir auch so gehen.

Doch wer sein Leben massenkompatibel ausrichtet, wird früher oder später mit diesen Themen konfrontiert: Führe ich wirklich MEIN Leben oder ist das doch nur ein Abziehbild, weil mir der Mut fehlt, in letzter Konsequenz zu mir zu stehen und zu allem, was mich ausmacht? Wie schnell passe ich mich an (beruflich und privat), nur um nicht aufzufallen und mich nicht den unbequemen Fragen des Lebens stellen zu müssen? Wie oft betäube ich mich, weil ich im tiefsten Inneren weiß, dass da ganz andere Dinge ans Licht wollen, ich sie aber nicht zulasse?

Ich bin die letzten 7 Jahre seit meinem Zusammenbruch den Weg gegangen. Ich habe mich den unbequemen Antworten gestellt. Mein Leben spielt sich weit draußen außerhalb des Gefängnisses ab. In der gefährlichen Freiheit. Mich zieht keiner mehr zurück.

Vielleicht willst du auch mal einen Ausbruchversuch wagen?

Foto: Unsplash

36 Kommentare

  1. Veröffentlich von Karl am 26. April 2020 um 21:14

    Hi Mischa,
    mutiger Beitrag, Chapeau dazu! War ja auch nicht anders zu erwarten vom Mutmacher;-)
    Finde auch das wir mehr uns selbst vertrauen sollten, ganz nach Sokrates “erkenne dich selbst und du weißt alles”
    Und das sage ich als Mann;-)
    Lg Karl

    • Veröffentlich von Mischa am 26. April 2020 um 22:35

      Hi Karl,

      wie schön, dass meine “Lieblingsmänner” aus alten Blogzeiten hier und heute kommentieren und wir uns gemeinsam den Rücken stärken 🙂

      Alles Liebe
      Mischa

  2. Veröffentlich von Sandro am 26. April 2020 um 21:40

    Hallo Mischa

    Geiler Text, dem ich größtenteils zustimme. Und gerade als Mann sage ich dir es gibt noch andere Männer. Und ja. Ich habe den gleichen Prozess durchgemacht. Vom links-grünen zu… tja das lässt sich nicht so genau sagen. Auf jeden Fall versuche ich alles mögliche zu lesen. Und da fällt einem ja auf, dass gerade die Meinungsdiktatur von den Linken ausgeht, da sie glauben eine Art moralische Überlegenheit zu haben, da sie der „Vernunft“ folgen. Zumindest beanspruchen sie das für sich. Ich muss dich vorwarnen. Ich habe eine Freunde gehen lassen müssen in den letzten Monaten deswegen. Sie konnten nicht verstehen, wie ich „solche Meinungen“ haben konnte. Naja am Ende bleiben die wichtigen über.

    Bei deinem letzten Absatz möchte ich dir widersprechen. Nein die Leute auf die du getroffen bist waren nicht das Überbleibsel des Patriachats. Im Gegenteil. Das sind die Wächter des Feminismus. Denn Feminismus ist exakt das gleiche was du beschreibst eine Strömung, die keine Meinung neben ihrer eigenen erlaubt. Und leider hat dieser Art von Feminismus ( damit meine ich den postmodernen Feminismus) dazu geführt, dass Männer um sich dort zu integrieren ihnen dienen. Sie dienen indem sie die Agenda des Postmodernen Feminismus verteidigen. Und so verstehe ich diese Angriffe auf dich. Das sind Männer die in ihrer Unterwürfigkeit so trainiert wurden, dass sie Angreifer wie dich wegbeissen wollen. Mag sein, dass du jetzt ebenfalls mit der Stirn runzelst und dir denkst: Was erzählt der Sandro da für ne Soße?! Aber wenn das alles vorbei ist lohnt sich mal ein Blick auf Männerrechte… Moderne Maskulinität, u.ä. Als ich nämlich dieses von dir beschriebene Patriarchat brauchte in der Scheidung war da plötzlich nicht mehr viel von übrig… frag mal ein paar Männer, die sich haben scheiden lassen und wie sie ihre Kinder so sehen können. Vielleicht hast du da den einen oder anderen Freund. Diese Geschichte mit dem Patriachat lässt sich nämlich in vielen Bereichen nicht mehr halten wenn man die Zahlen so kennt… Aber wie gesagt. Wenn das alles vorbei ist mal gucken was da so geht. Aber vielleicht auch nicht. Machst du dich auch nicht beliebter mit….

    Also nochmal: super Artikel. Danke für deine Beiträge auf Facebook. Bleib so mutig wie du bist!

    • Veröffentlich von Mischa am 26. April 2020 um 22:33

      Hej Sandro,

      mega starker Aspekt bzgl. Patriarchat – postmoderner Feminismus. Da beschäftige ich mich gerne mal ausführlicher damit. Danke für diese Erweiterung meines Gedankenguts.

      Und danke für uns, die wir uns in diesen Tagen nicht beirren lassen und einfach weiterfragen und weiterforschen.

      Alles Liebe nach Rostock
      Mischa

    • Veröffentlich von Silke am 27. April 2020 um 7:24

      Mein lieber Aufmischa, auch wenn mich die Wucht deiner Worte die letzten Wochen immer mal wieder irritiert haben (darf ich bei mir schauen), kann ich es einfach nicht lassen, dich dafür zu lieben, dass du für dich einstehst. Und nicht müde wirst zu schreiben, warum es so überaus wichtig ist, sich eine Meinung zu erarbeiten und kritisch zu hinterfragen, was einem als Information verkauft wird. Und dass du, salopp gesagt, bereit bist gegen den Wind zu pinkeln. Und du den Gegenwind in Kauf nimmst bzw. daran gleich auch noch mehr wächst. Für mich, in meiner Verunsicherung, bleibst du ein Kompass.

      • Veröffentlich von Mischa am 1. Mai 2020 um 18:27

        Hej Silke,

        du weißt, wie glücklich ich bin, dass du so mutig dabei bleibst trotz aller Irritation. Weil wir alle so viel lernen können in diesen verrückten Tagen. Ich natürlich vor allem 😉
        Danke für deine Rückendeckung und so schön, dass wir uns kurz vor dem ganzen Scheiß nochmal gesehen haben – das hält noch immer an, diese wundervolle Verbindung mit euch mutigen Mädels.

        Alles Liebe
        Mischa

  3. Veröffentlich von Ursula am 26. April 2020 um 21:58

    Danke für deinen Mut und deine Worte – Du sprichst mir soooo sehr aus der Seele – leider fehlt mir dein Mut und ich bewundere dich !!!
    Ich finde es so schlimm das es leider nur eine Wahrheit gibt momentan und alle anders denkende sofort zensiert und beschimpft werden.
    Der Rückfall in frühere Zeiten ist ja so extrem passiert das ich nur ungläubig staune und ich bin sehr erschrocken wie toll das Gespenst Angst zur Abgabe des gesunden Menschenverstandes führt. Ich bin ein sehr einfach gestrickter Mensch und ich kann nicht glauben das diese Regierung die komplette Wirtschaft an die Wand fährt ? Davor habe ich eigentlich viel mehr Angst und ich muss noch nicht mal um meine Arbeit bangen da ich keine mehr habe…..
    Wem nützt das???
    Fühle dich umarmt und bestärkt von Herzen Ursula

    • Veröffentlich von Mischa am 26. April 2020 um 22:37

      Hi Ursula,

      ich habe auch keine Ahnung, wem das nützt. Ich weiß nur, dass gerade auch viele gute Kräfte am Werk sind, die für uns einen anderen Ausgang wollen als die Zerstörung von allem. Es wird eine andere Welt geben und viele von uns werden auch anderer Arbeit nachgehen. Doch das kann auch eine Riesenchance sein.
      Was meinst du was passiert, wenn wir in ein, zwei Monaten das Grundeinkommen haben?

      Ich drück dich und danke dir für deine Unterstützung
      Alles Liebe
      MIscha

  4. Veröffentlich von Anke am 26. April 2020 um 22:00

    Wunderbare Worte in dieser doch so verrückten Zeit.
    Ich stehe komplett hinter deinen Gedanken und deinen Entscheidungen. Auch mir geht es ähnlich und ich kann einfach nicht mehr zurück in die alte Welt. Will ich auch nicht mehr 😊…… es fühlt sich echt an. Es ist nur traurig das viele Menschen nicht mehr auf ihr Bauchgefühl und ihr inneres Selbst zurückgreifen (können). Was auch wehtut, dass die meisten einfach alles glauben und nichts hinterfragen. Deshalb bleib deiner Meinung treu. Es ist halt leider so und es gibt dann im Leben nur noch ganz wenige Menschen mit denen man dieses und sein weiteres Leben verbringen will. Aber es befreit und tut soo gut.
    Ich wünsche dir weiterhin Durchhaltevermögen, dazu einen „dicken Panzer“.
    Alles Gute für dich, weiter so 👍😊
    Liebe Grüße Anke

    • Veröffentlich von Mischa am 26. April 2020 um 22:39

      Hi Anke,

      dein Support tut gut <3

      Und wir dürfen allen die Chance geben, diesen wilden Zeiten erstmal hinterherzukommen. Für viele bricht die komplette gewohnte Welt zusammen. Da ist auch Geduld gefragt. Lass uns alle in ihrem Tempo mitnehmen.

      Alles Liebe
      Mischa

  5. Veröffentlich von Bernhard Stemp am 26. April 2020 um 22:05

    Ich glaube, ich bin mutig! Ich habe den Mut mich meiner eigenen Entwicklung zuzuwenden. Panikmache ist ein schlechter Ratgeber – da gebe ich dir vollkommen recht! Für mich gilt das in mindestens zwei Richtungen: die Panikmache der Regierenden um mit Angst lenken zu können, und die kritiklos folgende Menge, aber die genauso die panikmachende Bewegung der Verschwörungsgläubigen und die sich davon anstecken haben lassen. Ich finde vieles nich gut, was da draußen gerade vor sich geht!
    Ich habe begonnen Vertreter beide Lager nach und nach stumm zu schalten, und kann jetzt mutig und frei auf etwas neues zugehen. Ich lass mich gerade in einem Onlinekurs in meiner persönlichen Entwicklung begleiten. Ich brauche nicht mehr GEGEN etwas sein, nicht mehr kämpfen, nicht mehr diskutieren oder rechtfertigen. Ich kann meine ganze Schöpferkraft einsetzen um mich auf ein neues Level zu bringen.
    DA habe ich Macht und Möglichkeiten für Veränderung!
    Und es macht richtig gute Laune MEINE eigene Vision meines Lebens zu finden und in MEIN Leben zu bringen!
    Lieber FÜR das Neue, als GEGEN das Alte!

    • Veröffentlich von Mischa am 26. April 2020 um 22:41

      Bernhard, ich liebe deinen Wumms! Und freue mich auf alles, was du in die Welt bringst.

      Es ist sowieso jeder derzeit am richtigen Platz. Das Universum macht keine Fehler. Wir brauchen jede Qualität. Jeder ist da am besten aufgehoben, wo sich seine Energie im Moment richtig anfühlt.

      Alles Liebe und Herzensgrüße an den Visionär
      Mischa

    • Veröffentlich von Elke Ulrich am 27. April 2020 um 7:16

      Hallo,
      Ich habe heute erstmalig von dir gehört, bzw gelesen…. Ein wunderbarer Artikel der genau das wiedergibt, was ich gestern mit 2 Menschen kommuniziert habe. Nur rhetorisch nicht so gut ausgefeilt 😊 uns ist bewusst das sehr viele Menschen dem Mainstream folgen, doch es stehen immer mehr Menschen für Ihre (unsere) Wahrheit ein. Ich stelle mir täglich eine Welt vor in der jeder Mensch unabhängig von äußeren Bedingungen ein erfülltes Leben leben kann. Vielen Dank für diesen Artikel, ich schau jetzt mal was es sonst noch so von dir gibt, damit man es weiter verbreiten kann. 👍

      • Veröffentlich von Mischa am 1. Mai 2020 um 18:28

        Hi Elke,

        oh ja, diese Welt stelle ich mir auch vor 🙂
        Viel Freude beim Rumstöbern und liebe Grüße
        Mischa

  6. Veröffentlich von Sebastian am 27. April 2020 um 10:04

    Hallo Mischa,

    ein mutiger und kraftvoller Beitrag! Ich denke was wichtig ist: man muss sich die Fähigkeit der eigenen Meinungsbildung immer erhalten … lieber zu einem Thema erstmal keine Meinung haben, sich umfassend informieren, abwägen, beurteilen und dann selbstständig Schlüsse ziehen und eine fundierte Meinung bilden. Immer bereit sein die eigene Meinung auch wieder zu hinterfragen und anzupassen wenn sich die Fakten und Informationen verändern. Starrsinn hilft nicht weiter – und die eine zu 100% gültige Wahrheit gibt es ja auch meist nicht. Eine Fähigkeit, die vielen abhanden gekommen ist und in einer durch Angst angetriebenen Gesellschaft sehr fehlt.

    Ich glaube zwar nicht an “Propaganda”, aber ich glaube das was wir in Politik, Medien und Wirtschaft sehen ist natürlich stark geprägt durch Massenkompatibilität und Angst.

    • Veröffentlich von Mischa am 1. Mai 2020 um 18:29

      Hej Sebastian,

      dem ist nichts hinzuzufügen 🙂
      Außer: danke für deine Ergänzungen

      Liebe Grüße
      Mischa

      • Veröffentlich von Gertrud Dück am 8. Mai 2020 um 14:25

        Ich stehe 100 % hinter deiner Meinung, auch wenn das sonst nicht immer der Fall ist. Wie lange soll diese Manipulation noch gehen????? Ich möchte selbst entscheiden wohin ich gehe, wen ich umarme oder nicht. Ich kann diese selbstgefälligen Selbstdarsteller nicht mehr ertragen. Ich möchte mir nichts mehr verbieten lassen was mich des Lebens erfreut. Ich drücke euch Alle!!!!! Gerti

  7. Veröffentlich von Julia am 27. April 2020 um 14:49

    Hallo Mischa,
    schön, dass du dich vielseitig informierst und wach bist und bleibst. Schade finde ich persönlich allerdings, dass es momentan abseits der sogenannten “Mainstream-Medien” (die oftmals sehr differenziert berichten) vor allem um ganz rein egoistsiche Motive geht (Mundschutz = Maulkorb?) wie Selbstverwirklichung und persönliche Freiheit. Geht es aber gerade nicht viel mehr um Solidarität, zu der “die” Regierung und Politiker auffordern? Ihnen selbst nützen die Vorschriften doch ganz und gar nichts…ihre eigene Arbeit ist ebenfalls erschwert, national und international. Solidarität und Hilfsbereitschaft nehme ich in meinem alltäglichen Leben überall wahr, leider nicht in vielen Berichten und Videos der spirituellen Szene, der ich eigentlich verbunden fühlte. Meine Werte sagen mir, dass es darum geht, Menschen zu schützen, und ist es doch sehr in Orndung, eine Weile auf ein paar Dinge zu verzichten und mich an Regeln halten, die vielleicht anchließend als überflüssig bewertet werden. Hier geht es nicht darum, dass ich aus rein politischen oder meinungsfreiheitlichen Gründen eingesperrt werden soll, sondern nur um ein paar Regeln für begrenzte Zeit. Und unsere Rechtssystem ist glücklicherweise stark genug, um sich gegen vieles auch zu wehren. Aber reine Stimmungsmache im Internet gegen alles, was von “oben” kommt, wie es momentan an vielen Stellen heißt, halte ich für fatal, weil einfach nicht mitmenschlich und nicht förderlich – wem hilft das? Helfen wir lieber aktiv, unseren Nachbarn, Schulkindern über online-Nachhilfe, schreiben Briefe etc.. Es regen sich nur immer mehr Menschen auf und verlieren das große Ganze aus dem Blick. Ich kann dir noch einen aktuellen Beitrag im evolve-Magazin dazu empfehlen, den besagten Artikel finde ich momentan nicht, aber das hier ist auch sehr schön: https://www.evolve-magazin.de/da-sein-fuer-das-was-ist/
    Bleiben wir positiv, und die meisten, die sich momentan an ein paar Regeln halten, werden dadurch sicher nicht traumatisiert, dafür sind andere Mechanismen erforderlich.
    Alles Gute, Julia

    • Veröffentlich von Mischa am 1. Mai 2020 um 18:34

      Liebe Julia,

      danke für deine Meinung!

      Das mit der Traumatisierung sehe ich ehrlich gesagt komplett anders, aus meiner eigenen Erfahrung, meinern Beobachtungen und der Tatsache, dass es hier augenscheinlich nicht wirklich um ein “auf begrenzte Zeit” geht. Das mit der Maske setzt dem ganzen noch einen drauf. In meiner Welt hat das nichts mehr mit Rücksichtnahme, sondern mit Erniedrigung und Fügigmachen der Bürger zu tun. Sieh mal die Gesichter der Politiker während der PKs und fühl mal rein, ob das für dich ehrlich und menschenfreundlich ist. Nur mal so als Idee 😉

      Herzliche Grüße
      Mischa

  8. Veröffentlich von Anne am 27. April 2020 um 20:51

    Lieber Mischa,

    ich sach nur: GROSSARTIG!!!
    Ganz große Klasse, Mut machend, kraftvoll, mitnehmend – genau das braucht es grad! Danke dafür!

    Und auch für Deinen Mutmachclub (er hat mir gefehlt am Samstag!), deine fb Posts, Dein “ich lass mich nicht mundtot machen, mir doch egal wer mich doof findet”.
    Mein Bauchgefühl hat mir von Anfang an gesagt: da stimmt was nicht mit diesem Hype. Und ich habe angefangen zu recherchieren, überall. Und mir eine Meinung gebildet … und die ist mal so gar nicht kompatibel mit dem mainstream… und ich bin angeeckt, im kleinen Kreis, bei der Familie, das war zunächst mal überraschend, ungewohnt und ja, auch erstmal ein wenig beängstigend. Und ich mache es trotzdem. Und jetzt so gaaanz langsam, für meinen ungeduldigen Geschmack zu langsam, fängt es an zu bröckeln, hier und da. Und das macht Hoffnung!!!

    Nochmal DANKE an Dich und Nicole für die Samstage – grad am Anfang dieser Krise hat mich das enorm getröstet und mir Mut gemacht – dass eben doch nicht alles verloren ist in diesem Land.
    Danke auch an Anja Reiche, die ich durch Dich “kennengelernt” habe und dir mir auch immer wieder tolle Anstöße gibt.
    Und danke an alle Mit- und Querdenker – es ist ein gutes Gefühl, dass es Euch gibt!

    Herzlichst
    Anne

    • Veröffentlich von Mischa am 1. Mai 2020 um 18:38

      Hej liebe Anne,

      wow, jetzt kann ich mich ja zumindest mal auf diesem Weg für die wundervolle Post von dir bedanken <3 Die war echt der Hammer, so überraschend und berührend . Ein schöneres Kompliment für meine Arbeit gibt es nicht.

      Und wie schön, dass wir dich begleiten dürfen und mit ner Portion Mut versorgen - gerne weiterhin 🙂

      Alles Liebe
      Mischa

  9. Veröffentlich von Markus Hüfner am 28. April 2020 um 18:13

    Kennst Du Psiram ? (https://www.psiram.com/de/index.php/Hauptseite) Das ist ein Netzwerk anonymer “Journalisten”, die Personen, die nicht in ihr Weltbild passen, nicht die Mainsteam-Meinung zu einem Thema vertreten dort, also kritisieren wäre noch höflich ausgedrückt. Du findest Dort Beiträge über Gerald Hüther, weil der die Meinung vertritt, dass ADHS keine Krankheit ist oder den Dalai Lama wegen seiner Freundschaft zu Heinrich Harrer (einem Nationalsozialisten, der Lehrer des Dalai Lama war und durch ihn bekehrt wurde), das nennt sich “Kontaktschuld”, ebenso wie über die nachdenkseiten.de, die Wissensmanufaktur und alle alternativen Medien. Das schlimme daran: Die schreiben komplett anonym, haben nicht mal ein Impressum (Begründung: einige Mitglieder hätten Morddrohungen erhalten). Das finde ich WIRKLICH feige! Ich finde auch, dass es gute und kluge Köpfe in den alternativen Medien gibt. Das Problem ist, dass sich in den alternativen Medien aber auch radikale Personen sammeln, das kann man auch nicht leugnen, daher nimmt jeder, der dort publiziert in Kauf, dass seine Glaubwürdigkeit leidet, die Frage ist also, ob diese Personen aufgrund der größeren Reichweite weiter dort publizieren sollen und das in Kauf nehmen oder ob sie selbst eine Plattform gründen, vielleicht nur einen eigenen Blog und dann nicht mehr die Aufmerksamkeit bekommen, die Reichweite, die sie bei alternativen Medien haben. Eine schwierige Situation und das gilt natürlich auch für Journalisten der sogenannten Mainstream-Medien.

    Ich sehe ja, was ich für eine Reichweite habe und welche Reichweite und welchen Einfluss die Deutsche Depressionsliga oder die Stiftung Deutsche Depressionshilfe haben, die im Grunde der erweiterte Arm der Pharmaindustrie sind, sich selbst aber als unabhängig bezeichnen. In einem kapitalistischen auf Wachstum durch Wettbewerb angewiesenen System (das längst die Politik und die Gesellschaft durchdrungen hat) ist so etwas wie Unabhängigkeit schwierig. Ich suche die Medien, die aus der Mitte schreiben, zwischen den Polen von diesen alternativen Medien, die im Grunde nur gegen den Mainstream schreiben, gegen die jeweilige Regierung und die Mainstream-Medien, die mehr oder weniger das Sprachrohr der Wirtschaft und Politik sind. Denn die Wahrheit liegt ja irgendwo dazwischen. Danach suche ich gerade vergebens. Psiram geht gar nicht.

    • Veröffentlich von Mischa am 1. Mai 2020 um 18:43

      Hallo Markus,

      ja, Psiram kenne ich – das ist echt der letzte Laden. Von der Pharmaindustrie gesponsert, feige und anonym.

      Und klar hat keiner die absolute Wahrheit. Ich bin froh, dass es so viele freie Rechercheure gibt, damit wir uns ein besseres Bild machen können.

      Herzliche Grüße
      Mischa

  10. Veröffentlich von Peter Koinegg am 28. April 2020 um 22:22

    Hallo, Mischa!
    Gratuliere! Guter Text, zwar recht lang und drum etwas schwierig, aber völlig okay! Möchte nur anmerken – weil ich nicht sehr wortgewandt bin -, dass ich dir nachempfinden kann, weil es mir in meinem persönlichen Umfeld auch in etwa so ergeht, weil ich mit der überwiegenden Meinung der Mehrheit auch nicht konform gehe, eher im Gegenteil! Nun gut, jedenfalls weiter so, Mischa, bleib auf deinem eigenen, individuellen Weg, und ich wünsche dir Kraft und Mut, um dir selbst treu bleiben zu können.
    Alles Gute.
    Peter.

    • Veröffentlich von Mischa am 1. Mai 2020 um 18:44

      Bleib ich!

      Danke dir, Peter.

  11. Veröffentlich von Regina am 30. April 2020 um 8:13

    Lieber Mischa
    Danke für deine klare Aussage. Am Anfang der Pandemie war ich auch der Meinung, die Massnahmen wären völlig übertrieben. Dann versuchte ich, mich in die Regierung zu versetzen: da kommt eine unbekannte Gefahr, bei der auch die Experten sich über den Umgang damit nicht einig sind. Also gehen wir mal vom Schlimmsten aus, weil wir die Bevölkerung schützen wollen und uns nicht vorwerfen lassen wollen, wir hätten nichts getan.
    Das kann ich nachvollziehen und verstehen. Es kann sein, dass es übertrieben war. Aber eigentlich wissen wir es nicht.
    Ich bin froh, dass wir hier im Norden der Schweiz kein totales Ausgangsverbot hatten. Seit dieser Woche darf ich auch wieder arbeiten und freue mich darüber.
    Ich wünsche dir baldiges Öffnen der Gefängnistüren.

    • Veröffentlich von Mischa am 1. Mai 2020 um 18:46

      Hi Regina,

      wir wissen es ja alle nicht genau 🙂
      Ich wurde nur stutzig, als ich gemerkt habe, dass man keine Fragen mehr stellen darf und alle Gegenmeinungen diktatorisch abgeblockt oder zensiert werden. Da gingen bei mir die Alarmglocken an. Das Szenario hatten wir schon mal. Und die Sache ging damals nicht gut aus …

      Herzliche Grüße in die Schweiz
      Mischa

  12. Veröffentlich von Kai am 30. April 2020 um 22:32

    Ja, lieber Mischa, schöner Text, lieben Dank für die Inspiration.
    Inhaltlich/gedanklich teile ich Deine Interpretationen der aktuellen Situation sehr und frage mich inzwischen täglich, welche der vielfältigen verschwörungstheoretischen Ansätze ich eher Glauben schenken möchte und welche konsistenter oder plausibler sind.
    Doch bei all diesen Überlegungen wird eines immer deutlicher: Da unmittelbar mit Ausbruch der _”medialen Pandemie”_ auch ein Kriegs- und Krisenzustand erklärt wurde (Macron – wir “befinden uns im Krieg”), ist auch umso schlüssig, dass “die Wahrheit zuerst stirbt”.
    So bin ich inzwischen davon überzeugt, dass im Hintergrund eine ganz andere Agenda … gespielt wird.
    Danke fürs Mut-Machen und Dein Engagement. Liebe Grüße, Kai

    • Veröffentlich von Mischa am 1. Mai 2020 um 18:47

      Oh ja, der Überzeugung bin ich auch. Das, was wir gerade erleben, ist nur das Ablenkspiel – mit ziemlich großem Kollateralschaden. Mal schauen, was am Ende dabei herausschaut. Gibt ja auch gute Aspekte des Ganzen

      Liebe Grüße
      Mischa

  13. Veröffentlich von Tristan Rosenkranz am 3. Mai 2020 um 8:44

    Sehr schade, dass auch Sie nicht ohne Spaltung, Schuldzuweisung und Aufwiegelung Mann / Frau auskommen. Spätestens da, ab diesem Nachplappern spalterischer Machteliten, sind Sie für mich unglaubwürdig.

    • Veröffentlich von Mischa am 3. Mai 2020 um 13:07

      Lieber Tristan,

      danke, dass du meinen Artikel gelesen hast.
      Kennst du den Satz: “Wenn du mit dem Finger auf andere Menschen zeigst, zeigen drei Finger auf dich selbst.”?

      Ich glaube auch nicht, dass du jemals zuvor auf meinem Blog warst und dich auch nur 5 Minuten mit mir und meinem Leben auseinander gesetzt hast.

      Grüße
      Mischa

  14. Veröffentlich von Hanna am 3. Mai 2020 um 10:43

    Darf ich dir einfach nur ein von Herzen ausgeprochenes Danke sagen? In Zeiten, in der jeder mit einer anderen Meinung abseits des diktierten Mainstreams diffamiert wird, bedarf es wirklich einer ungeheuren Portion Mut, den Mund aufzumachen – und auszuhalten.

  15. Veröffentlich von Klaudia am 6. Mai 2020 um 7:23

    Hallo Mischa,

    danke, einfach nur danke. Für den Beitrag und vor allem für dein Buch. Ob das nun die Wahrheit ist oder nicht, ob es nun richtig ist oder nicht, ist in dem Moment fast egal. Aber du hast mir in vielen Dingen die Augen geöffnet und mich dazu bewegt selbst nachzudenken und zu hinterfragen, was ich eigentlich tue und glaube. Also noch einmal: vielen Dank fürs Aufrütteln. Ich finde es gut, dass es Menschen wie dich gibt, die sich erlauben so zu sein, wie sie wirklich sind.

    Liebe Grüße

  16. Veröffentlich von Lara* am 13. Mai 2020 um 9:05

    Cooler Artikel!
    Danke, lieber Mutmacher, hör nicht auf damit!

  17. Veröffentlich von Rosa am 16. August 2020 um 19:38

    Selbstbestimmung is wohl gerade nicht… Der Virus ist da. Es gibt weitaus schlimmere Dinge die passieren können und dann was ist dann…. was jetzt schon ausgehebelt wird und wie planlos doch einige Dinge ans Licht kamen, Anordnungen wie Lockdown etc. -zuwenig Schutzausrüstung etc. Alleine schon das Dilemma Schulen… Wie bei unheilbaren Krankheiten und fragwürdigen Medikamenten die angeblich die Krankheit stoppen sollen. Ärzte die nach Leitlinien arbeiten (müssen) etc. du weißt schon was ich meine….

    LG
    Rosa

  18. Veröffentlich von Andrea Erhard am 30. August 2020 um 16:45

    Lieber Mischa, ich stimme Dir voll und ganz zu und finde es toll, dass Menschen wie Du und Gunnar Kaiser sich nicht ruhigstellen lassen und ihre Meinung mit Menschen teilen. Meine persönliche Erkenntnis ist heute, dass menschliches Handeln nur von einem ganz geringen Teil von Informationen oder gar der “Wahrheit” bestimmt werden. Angenommen Menschen stoßen auf Dich oder Gunnar Kaiser und kommen sogar zu dem Schluss, dass das, was in den Medien gesagt wird, so nicht ganz richtig ist. Du selbst hast geschrieben, dass es Dich sehr viel Mut gekostet hat diese Dinge zu schreiben und nach Anfeindungen und Kommentaren von “Freunden” daran festzuhalten. Es war nicht einfach für Dich, der sich in den letzten 7 Jahren so unglaublich viel getraut hat! Wie hätte der alte Mischa Miltenberger bei Corona 2010 reagiert? Die Mehrheit der Menschen vor dem Fernseher sind Dein altes Ich. Ich will damit nicht sagen, dass Information nichts bringt. Ich fürchte nur, dass es für ein Erwachen viel mehr braucht als belegbare Studien, nämlich Schockerlebnisse, die einem das Messer auf die Brust setzen. Diese Erfahrung kann man niemandem ersparen. Ich verstehe sehr gut, dass Du nicht schweigend zusehen kannst, wie Menschen ins offene Messer laufen. Solange die Menschen noch nicht selbst in der Lage sein werden das Messer zu sehen, werden sie Deine Worte nicht hören. Rede und schreibe trotzdem unaufhörlich weiter, wundere und ärgere Dich nur nicht über die Reaktionen, das ist meine Botschaft!

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